Sommerhitze lockt Besucher in die Freibäder

Katja Voss
Das Badcelona in Alme
Das Badcelona in Alme
Foto: WP
Der Sommer hatte seine Höhe und Tiefen - doch die Freibäder im Altkreis Brilon ziehen eine postive Bilanz zum Saisonabschluss.

Altkreis.  Die Temperaturen sinken mancherorts nachts bereits unter zehn Grad - Zeit für eine Bilanz der Freibadsaison, auch wenn das ein oder andere Außenbecken noch geöffnet hat. Der Sommer hatte mit Hitzewellen von 38 Grad seine Höhen und mit Dauerregen auch seine Tiefen - aber insgesamt sind alle Freibäder im Altkreis Brilon zufrieden mit der Saison, denn alle haben mehr Besucher angelockt als im Vorjahr.

Badcelona Alme

Im Vergleich zum Sommer 2014 ist das Badcelona in Alme der Gewinner: Im vergangenen Sommer 2014 kamen 5673 Besucher, in dieser Saisonwaren es 10 348, also knapp doppelt so viele Gäste. „Wir sind sehr zufrieden, es war ein sehr guter Sommer“, sagt Rüdiger Sürig vom Betreiberverein. Besonders gefreut hat ihn, dass das beheizte Becken offenbar mehr Schwimmer angelockt hat - auch Besucher aus der Kernstadt hätten das Badcelona neu entdeckt. „Es hat sich wohl rumgesprochen, dass bei uns die Wassertemperatur nicht unter 24 Grad liegt und man auch bei bedecktem Himmel sehr gut in unserem Becken schwimmen kann“, so Sürig. Im nächsten Jahr feiert das Badcelona das 40-jährige Bestehen - dafür werden einige Aktionen geplant.

Waldfreibad Gudenhagen

Die meisten Besucher hat das Waldfreibad Gudenhagen gezählt. „Das war einer der besseren Sauerland-Sommer“, sagt Dietmar Michel, Leiter des Waldfreibades Gudenhagen. Bis Ende August haben 22 270 Gäste das große Becken mit der neuen Filteranlage besucht. „Das ist für uns ein durchschnittlicher Sommer“, erklärt Michel. Im vergangenen Jahr kamen nur rund 14 000 Besucher im Sommer, der seinen Namen kaum verdient hatte; 2013 waren es wiederum 25 000 Gäste.

Die Sauerländer sind bei den Temperaturen etwas wählerischer geworden: „Viele Leute kommen nicht bei 25, 26 Grad, sondern erst, wenn wirklich 30 Grad gemeldet werden“, haben Dietmar Michel und die Bad-Mitarbeiter beobachtet. Und etwas anderes hat sich über die Jahre ebenfalls verändert: Die Schüler, die an heißen Tagen außerhalb der Ferien immer schon um 14 Uhr ins Becken sprangen, sitzen mittlerweile länger in der Schule und kommen erst gegen 16.30 Uhr.

Naturbad Hallenberg

„Wir sind zufrieden mit der Saison“, sagt Gabriele Mause von der Hallenberger Stadtverwaltung. Mehr als 5000 Besucher genossen das Naturbad in diesem Sommer, rund 3000 Gäste sind es im vergangenen Sommer 2014 gewesen. „Besonders gern angenommen wird die Möglichkeit, am Kinderbecken im Sand zu spielen. So können Mütter mit ihren Kindern planschen“, berichtet Mause.

Aqua Olsberg

Das Aqua Olsberg ist zwar kein reines Freibad, hat aber einen Außenbereich mit einem Solebecken und einem reinen Schwimmbecken. Insgesamt mit Innen- und Außennutzung (ohne Solebereich) kommt das Aqua in dieser Saison auf 11 500 Besucher. „Das sind 20 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Es war ein guter Sommer“, erklärt Badleiter Johannes Butterweck. Mit dem Solebereich zusammen kommt das Aqua auf 27 000 Gäste.