Selbst der Fluch der Karibik löst sich in einen bejubelten Klangrausch auf

Olsberg..  Einen wunderbaren Frühlingsstrauß präsentierte der Musikverein „Eintracht“ den Musikfreunden in der gut besuchten Konzerthalle. Unter dem Titel „Klassik trifft Pop“ lösten die „Eintracht“ und die Schützenbruderschaft St. Michael als Mitveranstalter das Versprechen ein, den Musikfreunden ein besonderes Konzert zu bieten.

Bekanntlich ist es bei der Olsberger „Eintracht“ guter Brauch, das Frühjahrskonzert unter ein bestimmtes Motto zu stellen, das sich dann wie ein roter Faden durch den Abend zieht und auch noch durch Video-Einspielungen untermalt wird. Eines hob sich von den gewöhnlichen Frühlingskonzerten dann doch ab, das Outfit der Musikerinnen und Musiker. Eben, wie es sich für eine „Olsberger Night“ gehört, die Damen im kleinen „Schwarzen“ und die Herren im schwarzen Anzug. Für diese ausgewogene Mischung durch die Musikgeschichte, die von Tobias Klauke moderiert wurde, zeichneten das große Blasorchester unter der Leitung von Michael Lohmeier und das Jugendorchester mit Felix Burmann am Dirigentenpult verantwortlich.

Vom Ruhrpott in den Wilden Westen

Mit der „Fanfare for the Common Man“ und der „Leichten Kavallerie“ ging das große Blasorchester gleich in die Vollen. Anschließend bekam der rund 60-köpfige Klangkörper sogar noch Unterstützung von der Band „Amadeus“. Mit Christiane und Thomas Mester als Gesangssolisten und „Grönemeyer live“ kamen die Fans des Urgesteins aus dem Ruhrpott voll auf ihre Kosten. Dann ging es ab in den „Wilden Westen“ und einem Ohrwurm, die Erkennungsmelodie aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ und allem was dazu gehört. Bevor es dann noch „Rote Rosen regnete“, erfolgte ein Ausflug in die Welt der Operette mit „Seht am Strauch“, ein Auszug aus der verkauften Braut.

Nach der Pause gehörte die Bühne dem Jugendorchester, zunächst mit „Carmen in Pop“ und mit „Toto Greatest Hits“. Und schließlich holten die jungen Leute bei „Fluch der Karibik III- am Ende der Welt“ alles aus ihren Instrumenten heraus. Mit lang anhaltendem Applaus honorierte das Publikum die Darbietung.

Mit dem „Florentiner Marsch“ setzte das große Blasorchester den bunten Melodienreigen fort, bevor die „Bohemian Rhapsodie“ erklang.

Nach „Music“ von John Miles (Arrangement Frank Kieseheuer), wurde die Bühne noch voller. Eigens für „Pomp and Circumstance“, der heimlichen Nationalhymne des Vereinigten Königsreichs, hatte sich ein Projektchor mit aktiven Sängerinnen und Sängern aus dem Stadtgebiet gebildet.

EURE FAVORITEN