„Oversum“: Eröffnung im Frühjahr 2012

Winterberg. (rah) Helm ist Pflicht, ein Paar Gummistiefel mit Schutzkappe ebenfalls. Ohne diese Sicherheits-Vorkehrungen ist das Betreten der Baustelle „Oversum“ im Kurpark Winterberg verboten. Schließlich laufen dort die Bauarbeiten an allen Ecken und Enden auf Hochtouren. Der Hotel-Turm nimmt sichtbar Formen an und auch der übrige Komplex sieht mittlerweile fortgeschritten aus.

„Ja, wir wollen im Frühjahr 2012, noch vor Ostern, eröffnen“, sagt Detlef Jarosch. Der Projektleiter des Unternehmens s.a.b. Bodensee aus Friedrichshafen, das gemeinsam mit der Stadt Winterberg dieses rund 35 Millionen Euro teure Projekt stemmt, ist zuversichtlich. „Wir sind genau im Zeitplan. Da kann nichts mehr dazwischen kommen.“

Neben dem baulichen Fortschritt, freut Detlef Jarosch auch, dass die langfristigen Verträge mit den einzelnen Betreibern der Anlage, die u.a. neben einem Hotel eine Kongress-Halle, ein medizinisches Zentrum, eine Badelandschaft mit Sauna- und Wellnessbereich sowie die Tourist-Info vorsieht, unter Dach und Fach sind. Insbesondere im Hotelbereich hat sich zu den ursprünglichen Plänen eine wesentliche Änderung ergeben.

War zunächst das holländische Unternehmen Sandton Hotels vorgesehen, wird nun das Unternehmen Concordia Wellness & SPA Hotel aus Oberstaufen nicht nur das 4 Sterne S-Hotel betreiben. „Wir werden neben dem Hotel mit 77 Zimmern auch die Kongress-Halle, die Bade- und Wellness-Landschaft sowie den Fitnessbereich ganzheitlich betreiben. Das macht Sinn, da es sicher eine gemeinsame Marketing-Strategie geben wird“, so Geschäftsführer Gerhard Huber im WP-Gespräch. Rund 50 Mitarbeiter werden nach der Eröffnung beschäftigt sein. Das Angebot werde sicher Elemente enthalten, die dem neuen Bewegungs- und Gesundheitskonzept Winterbergs entsprechen, so Huber gestern weiter. Das Hotel-Unternehmen und die s.a.b. Gruppe arbeiten bereits in Siegburg zusammen.

Richtfest soll im Kurpark bereits im Juli sein. Dann soll auch der Hotelturm mit 9 Etagen so gut wie fertig sein. Für die Holz-Fassade wird ein tropisches Holz verwendet, dass erst nach rund 30 Jahren bearbeitet werden müsse, so Detlef Jarosch nach der Baustellen-Besichtigung, ohne Helm und Gummistiefel.

 
 

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