„Niemand muss befürchten, dass die Stromlieferung eingestellt wird“

Foto: Karl Gatzmanga / WAZ FotoPool

Marsberg.  WP-Leser Klaus Wiesmann aus Marsberg hat zum 1. März seinen Stromanbieter gewechselt und befürchtete schon, dass er ab dem Zeitpunkt ohne Saft aus der Steckdose dastehe. Denn der neue Stromanbieter kam nicht an seine Grunddaten heran und konnte ihm deshalb den gewünschten Wechsel nicht bestätigten. Grund: Die E.ON Westfalen Weser ist ab 1. Januar Stromnetzbetreiber in Marsberg. Für die Stromnetzkunden in Marsberg spielt der Wechsel eigentlich keine Rolle, wenn sie nicht gerade Anfang des Jahres den Stromanbieter wechseln wollen, wie unser Leser Klaus Wiesmann. Aber keine Sorge. „Die Stromversorgung der Stadt und aller Ortsteile wird ohne Probleme weitergeführt“, verspricht Dieter Vollmer von der EON-Pressestelle. Selbstverständlich gebe es auch Veränderungen. Denn alle Netzkundendaten müssen von dem alten Netzbetreiber zum neuen übertragen werden und in dessen Datensystem eingepflegt werden. Um alle Daten wie z.B. die letzten Zählerstände vollständig zu erfassen, konnte mit dem Prozess erst im neuen Jahr begonnen werden und das wird bis zum 15. März andauern.

Keine Bestätigung erhalten

Beim Stromanbieterwechsel hat dies Konsequenzen: Bei Kunden, die seit dem 1. Januar den Stromlieferanten gewechselt haben, könnte es sein, dass sie bisher keine Bestätigung über den Lieferantenwechsel von ihrem neuen Anbieter erhalten haben. Vollmer: „Damit ist der Wechsel aber nicht gescheitert, sondern wird zu einem späteren Zeitpunkt zu dem vom Kunden gewünschten Termin rückwirkend durchgeführt.“ Ab dem 15. März seien alle Kundendaten bei EON Westfalen Weser erfasst. Ab dann läuft der Lieferantenwechselprozess wieder normal ab.

Entwarnung

Dieter Vollmer: „Auch wenn der Termin des Lieferantenwechsels nicht bestätigt wurde, muss niemand fürchten, dass die Stromlieferung eingestellt wird. Es wird zu keiner Unterbrechung kommen und die Lieferantenwechsel erfolgen, wenn auch rückwirkend zum gewünschten Zeitpunkt.“ Auch Klaus Wiesmann gibt Entwarnung. Seine Netzkundendaten sind inzwischen übertragen worden. Der Stromanbieterwechsel kann also reibungslos zum 1. März erfolgen, hofft er.

 
 

EURE FAVORITEN