„Neuschnee in Winterberg“ bei Sommerwetter

Das Stadtfestival in Winterberg ist sehr gut angekommen. Auch das Rudelsingen war ein Erfolg.
Das Stadtfestival in Winterberg ist sehr gut angekommen. Auch das Rudelsingen war ein Erfolg.
Foto: Rita Maurer
Pünktlich zum Stadtfestival kam der Sommer zurück: Bei der Eröffnung am Samstag um 11 Uhr strahlte der Himmel mit den blau-weißen WP-Logos um die Wette und Tourismusdirektor Michael Beckmann kühlte sich auf der Bühne mit einem Eimer voll Eiswasser ab. Das Festival-Programm bot am Samstag einen gelungenen Rahmen für die WP-Streetbob-WM.

Winterberg..  Pünktlich zum Stadtfestival kam der Sommer zurück: Bei der Eröffnung am Samstag um 11 Uhr strahlte der Himmel mit den blau-weißen WP-Logos um die Wette und Tourismusdirektor Michael Beckmann kühlte sich auf der Bühne mit einem Eimer voll Eiswasser ab. Das Festival-Programm bot am Samstag einen gelungenen Rahmen für die WP-Streetbob-WM.

Tausende Besucher, die teilweise über 100 Kilometer mit ihren Streetbob-Teams angereist waren, nutzten die Pausen zwischen den Renn-Läufen, um sich bei den Gastronomen zu stärken oder durch die Straßen, Geschäfte und die Boxengasse zu bummeln.

Eis statt Glühwein

Marlies Engemann war am späten Samstagnachmittag fasziniert von der guten Fest-Stimmung, obwohl sie bis dahin nicht ein einziges Mal aus ihrem Café herausgekommen war: „Das ist das beste Stadtfest, an das ich mich erinnern kann. Direkt um 11 Uhr war es schon voll, wir kommen kaum durch und mussten schon nachbacken. Von den Gästen hören wir nur Positives. Es gibt nur ein einziges Manko: Wir haben zu wenig Eis - am Wochenende davor haben wir noch Glühwein verkauft.“

Ruhender Pol im allgemeinen Rennfieber war das DRK-Team Winterberg um Mario Bätzel: „Trotz der Menschenmenge haben wir einen ganz entspannten Tag, niemand hat Probleme mit dem heißen Wetter und die Bobfahrer sind alle unfallfrei ins Ziel gekommen.“ Auch am Sonntag verlief für das DRK-Team alles reibungslos.

Familie Tromp aus Züschen bewies neben anderen Nachwuchs-Sprühern erstaunliches Talent An der Graffiti-Wand von Yvonne Thomas: „Wir malen doch so gerne!“

Gelungene Werbeaktion

Am Sonntag kühlte das Wetter zwar merklich ab, dennoch bummelten unzählige Passanten durch die Straßen und Geschäfte, die Kleinsten tobten sich beim Familientagsangebot aus. Die unterschiedlichsten Pkw-Modelle mit geöffneten Motorhauben sorgten für glänzende Augen nicht nur bei den männlichen Besuchern, mitten zwischen den blitzenden und ps-starken Luxusschlitten residierte ganz selbstbewusst der Vizeweltmeister-Streetbob „Asten Lawine“.

Absoluter Publikumsmagnet war dann nachmittags das „Rudelsingen“: Der Marktplatz war voller Chor- und Hobbysänger, die unter Anleitung begeistert das neue Winterberger Liederheft mit Michael Beckmanns Lieblingsstück „Neuschnee in Winterberg“ durchsangen. Edmund Padberg vom MGV und Projektchor sang gekonnt die zweite Stimme zu vielen Liedern: „Ich war erst skeptisch, was das Rudelsingen angeht, aber es macht tatsächlich richtig Spaß und ist eine gute Werbeaktion für unsere Chöre.“

 
 

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