Neubau der Sporthalle in Winterberg wird teurer

So langsam sieht es in der neuen Sporthalle am Gymnasium auch tatsächlich nach Sporthalle aus.
So langsam sieht es in der neuen Sporthalle am Gymnasium auch tatsächlich nach Sporthalle aus.
Foto: Stadt Winterberg
Der Neubau der Sporthalle am Geschwister-Scholl-Gymnasium Winterberg läuft so gut wie fristgerecht. Er wird aber teurer als zunächst angenommen. Dies erläuterte am Donnerstagabend Bauamtsleiter Martin Brieden im Stadtrat. Allerdings erhöht sich auch die Fördersumme seitens des Landes Nordrhein-Westfalen.

Winterberg..  Der Neubau der Sporthalle am Geschwister-Scholl-Gymnasium Winterberg läuft so gut wie fristgerecht. Er wird aber teurer als zunächst angenommen. Dies erläuterte am Donnerstagabend Bauamtsleiter Martin Brieden im Stadtrat. Allerdings erhöht sich auch die Fördersumme seitens des Landes Nordrhein-Westfalen.

Sollte der Neubau ursprünglich 4,45 Millionen Euro kosten, sind es aktuell 4,8 Millionen Euro. Brieden nannte auch die Gründe für die höheren finanziellen Belastungen, die bei den Kostenkalkulationen im Vorfeld nicht zu erkennen gewesen seien: So seien die Erdarbeiten trotz der beauftragten Bodengutachten teurer geworden.

Verschärfte Vorschriften bei der Statik sowie Mehrkosten im Stahlbau hätten die Bausumme zudem in die Höhe getrieben. Hinzu kämen eine geforderte Feuerwehr-Umfahrung und eine Regenwasserversickerung. Alles in allem steigt der städtische Eigenanteil am Bau der Halle so von 812 000 Euro auf jetzt aktuell 923 000 Euro.

Mit „spitzem Bleistift gerechnet“

Da die Mehrkosten zum Teil auch förderfähige Positionen beinhalten, wird das Land den Zuschuss, der 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten abdeckt, ebenfalls erhöhen. Aus Düsseldorf fließen also nicht nur 3,64 Millionen Euro nach Winterberg, sondern 3,88 Millionen Euro. Der um 111 000 Euro gestiegene städtische Eigenanteil wird laut Brieden durch Mehreinnahmen bei verschiedenen Positionen im Winterberger Haushalt wieder aufgefangen.

Die Stadt Winterberg kommt offenbar auch deshalb in den Genuss höherer Fördergelder, weil bei der Kalkulation des Neubaus von Anfang an mit „spitzem Bleistift gerechnet wurde und die Baukostenerhöhung mit rund 7,9 Prozent im Vergleich zu Projekten anderer Kommunen relativ gering ausfällt“, erläuterten Brieden und Bürgermeister Werner Eickler dem Rat.

Ab Dezember Testphase

Die Stadt ist mittlerweile dabei, alle Schlussrechnungen der beauftragten Bauunternehmen anzufordern, um diese bis zum Jahresende nicht nur zu bezahlen, sondern auch im Paket nach Düsseldorf zu schicken. Denn die Fördergelder müssen 2014 ausgezahlt werden. Dafür dienen die bezahlten Schlussrechnungen als Grundlage.

Im Dezember wird zunächst der Sportunterricht in der neuen Sporthalle stattfinden. Als Testphase. Sorgen bereitet dies Martin Brieden nicht. „Die Bauabnahmen“, so Brieden, „laufen jedenfalls bislang erfolgreich“.

 
 

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