Medebach anerkannter Erholungsort

Verleihung der staatlichen Anerkennung als Erholungsort an die Stadt Medebach v. l.: Frank Linnekugel (Wirtschaftsförderung), Bürgermeister Thomas Grosche, Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann
Verleihung der staatlichen Anerkennung als Erholungsort an die Stadt Medebach v. l.: Frank Linnekugel (Wirtschaftsförderung), Bürgermeister Thomas Grosche, Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann
Foto: BZ Arnsberg
Die Hansestadt Medebach ist ab sofort staatlich anerkannter Erholungsort - als mittlerweile 17. Kommune im Regierungsbezirk Arnsberg, die dieses Prädikat von der Bezirksregierung verliehen bekommen hat.

Medebach..  Die Hansestadt Medebach ist ab sofort staatlich anerkannter Erholungsort - als mittlerweile 17. Kommune im Regierungsbezirk Arnsberg, die dieses Prädikat von der Bezirksregierung verliehen bekommen hat. Die dazugehörige Urkunde übergab Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann jetzt an Medebachs Bürgermeister Thomas Grosche.

„In unserem Regierungsbezirk gibt es damit insgesamt 37 Kommunen, die nach dem Kurortegesetz prädikatisiert worden sind - inklusive der 20 Kommunen, die bisher die Prädikate Luftkurort oder gar Heilbad erhalten haben. Viele Städte und Gemeinden positionieren sich ganz bewusst im Kontext Gesundheitstourismus. Manche stellen sich derzeit in diesem Sinne neu auf. Offenkundig ist in diesem Zusammenhang: Eine Prädikatisierung nach dem Kurortegesetz bleibt für diese touristisch orientierten Kommunen unverändert attraktiv“, sagte Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann bei der Urkundenübergabe am vergangenen Mittwoch.

Erholungsurlaub als Ziel

„Für uns ist dieses Zertifikat ein wichtiger Meilenstein in der weiteren Entwicklung, weil wir uns als Hansestadt mit unseren Naturbesonderheiten besonders in Richtung Erholungsurlaub verbessert positionieren möchten. Mit diesem Zertifikat, welches für das gesamte Stadtgebiet Gültigkeit hat, bekommen wir dafür jetzt eine ganz wichtige Unterstützung“, freute sich Bürgermeister Thomas Grosche bei dem Termin in Arnsberg.

Die Hansestadt Medebach war vor der offiziellen Antragstellung von der Bezirksregierung beraten worden, u.a. bei einem Ortstermin im Frühsommer 2014. Mitte September erfolgte die Antragstellung und Ende Oktober dann die obligatorische Bereisung durch die Besuchskommission. Diese kam zu dem Ergebnis, dass Medebach als Ganzes als ein landschaftlich bevorzugter und klimatisch begünstigter Ort einzustufen sei. Sowohl die geografische Lage als auch die touristische Infrastruktur in ihrer Gesamtheit böten die erforderlichen Qualitätsmerkmale eines Erholungsortes.

Touristische Anziehungskraft

Höhepunkte aus Sicht der Besuchskommission waren die moderne, zertifizierte und umfassende Tourist-Info im Hauptort, das Schwerspatmuseum in Dreislar sowie das Projekt KUMA („KUnst-Kultur-MAlen“) in Oberschledorn, das von der Bezirksregierung mit Dorferneuerungs- und Leader-Mitteln gefördert wird. Zudem sei die funktionierende Kooperation der Stadt mit dem ansässigen Ferienpark „Center Parcs“ ein großes Plus. Die Vorteile für die 7850-Einwohner-Stadt in Sachen Tourismus liegen auf der Hand: Etwa 90 Prozent der rund 733 000 Übernachtungen pro Jahr (bei 170 000 Gästeankünften) sind auf den Ferienpark zurückzuführen.

 
 

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