Kostenfreie Beratung im Mobil

Winterberg..  Knapp 30 000 gefahrene Kilometer bei gut 200 Stopps quer durch die Republik und circa 1400 persönliche Gespräche: Das ist die Bilanz der ersten beiden Touren der Beratungsmobile der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Nun startet die dritte Beratungstour. Am Freitag, 21. Oktober, kommt ein UPD-Mobil zum Marktplatz. Bürger können sich von 10 bis 15 Uhr kostenfrei zu gesundheitlichen und sozialrechtlichen Fragestellungen beraten lassen.

100 Städte im Quartal

Seit April sind insgesamt drei UPD-Beratungsmobile unterwegs und steuern einmal im Quartal 100 Städte an. Fest steht: Die mobile Beratung wird von den Bürgern in allen Regionen sehr gut angenommen. „Dabei haben die meisten Ratsuchenden Fragen aus den Bereichen Sozialversicherungsrecht, Medizinrecht sowie Pflege. An erster Stelle stehen dabei Ansprüche an Krankenkassen, gefolgt von Rechten gegenüber Ärzten und Pflegepersonal sowie medizinische Fragen“, berichtet Tomasz Tomczyk, Leiter Beratungsstandorte und Gesundheitsnetzwerke der UPD, über den gelungenen Start der mobilen Beratung in diesem Jahr. Die Mobile ergänzen die insgesamt 30 festen Vor-Ort-Beratungsstellen, die ebenfalls eine persönliche Beratung anbieten.

Die Mobile steuern zentrale Plätze in den jeweiligen Orten an und sind barrierefrei zugänglich. Um die Privatsphäre der Ratsuchenden zu wahren, sind sie mit jeweils einem Beratungsplatz ausgestattet. Durch die vorherige Terminvereinbarung werden Wartezeiten vermieden. Zudem besteht so auch die Möglichkeit, bei Bedarf zum Beispiel einen Facharzt oder einen Simultandolmetscher zuzuschalten und die Beratung direkt auf Türkisch oder Russisch zu leisten.

Anfragen auch online

Außer der Beratung in den UPD-Mobilen und den 30 Vor-Ort-Beratungsstellen können Ratsuchende sich telefonisch oder online an die Patientenberatung wenden. Über www.patientenberatung.de können Patienten auf das sichere Onlineportal zugreifen und von dort aus direkt eine Beratungsanfrage stellen. Anfragen können außerdem über die UPD-App versendet werden. Alternativ gibt es eine kostenfreie Rückrufoption. Die telefonische Beratung wird in Form eines Pilotprojektes außer auf Deutsch, Türkisch und Russisch seit Mai auch auf Arabisch angeboten.

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