Kolping-Engagement in Mexiko beeindruckt die Gäste

In Siedlinghausen wurde der Kolpinggedenktag gebührend gefeiert.
In Siedlinghausen wurde der Kolpinggedenktag gebührend gefeiert.
Foto: Veranstalter
Ein jährlich wiederkehrender, fröhlicher Anlass war verantwortlich für einen vollen Saal im Siedlinghausener Kolpinghaus. Zum Kolpinggedenktag konnte der Präses Pastor Walter Junk und der 1. Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Mark Pieper, die Jubilare im feierlichen Rahmen für ihre Treue zu Kolping ehren und mit einer Urkunde auszeichnen.

Siedlinghausen..  Ein jährlich wiederkehrender, fröhlicher Anlass war verantwortlich für einen vollen Saal im Siedlinghausener Kolpinghaus. Zum Kolpinggedenktag konnte der Präses Pastor Walter Junk und der 1. Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Mark Pieper, die Jubilare im feierlichen Rahmen für ihre Treue zu Kolping ehren und mit einer Urkunde auszeichnen.

Geehrt wurden für 25 Jahre Marco Prior sowie für 40 treue Jahre Walter Ottersbach, Heinz-Rudolf Weine, Heinz Pieper, Hans-Josef Ritter, Franz-Bernhard Rohleder und Rainer Sögtrop.

Nach den Ehrungen wurde es kulinarisch. Der Vorsitzende Mark Pieper hatte im Rahmen einer Bildungsreise des Kolpingdiözesanverbandes zu den Kolpingprojekten in Mexiko Bilder, Rezepte, Eindrücke, Kolpingregionalprodukte und Nahrungsspezialitäten mitgebracht. Bei einer Bilderpräsentation wurde für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Feurige mexikanische Speisen

Die anwesenden Kolpingmitglieder konnten sich vom feurigen Temperament der mexikanischen Speisen überzeugen. Von einem Eintopf über Salsa und Guacamole bis hin zu einer dunklen Würzpaste verbargen die Zuhörer nicht ihre Neugierde nach den ausländischen Spezialitäten.

Die Bilderpräsentation zeigte die vorbildliche Entwicklungsarbeit von Kolping in Mexico und den anliegenden Staaten wie z.B. Guatemala. Schnell wurde den Zuhörern klar, dass Produkte wie Tatico-Kaffee eine positive Entwicklung für die dortige Bevölkerung bewirken. Die Bauern können durch diese Marke die Kaffeebohnen ohne Zwischenhändler an die mit kolpingkooperative Kaffeerösterei verkaufen und so einen besseren Preis erzielen. Dies garantiert ihnen eine Grundsicherung zum Leben und ein Anbau ohne Pestizide. Die Kinder können zur Schule gehen und haben dadurch eine bessere Zukunftsperspektive. Die Reise diente auch einer Kontrollfunktion, da die geförderten Betriebe in regelmäßigen Abständen ihre Arbeit und Erfolge präsentieren müssen.

Ziel: Förderprojekt finanzieren

Am Ende der Präsentation waren die Mitglieder überwältigt, wie stark die Initiative Kolpings vor Ort ist und wie viel mit wenig Geld dort erreicht wird. Die Kolpingsfamilie Siedlinghausen hat sich zum Ziel der nächsten Jahre gesetzt, auch ein angebotenes Kooperationsförderprojekt zu finanzieren. Oftmals geht es um Mikrokredite zur Firmengründung oder die Finanzierung einer Einrichtung von Schulen und Familienunterkünften. Der Gedanke von Adolf Kolping ist so tausende von Kilometern als Motivation lebendig.

 
 

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