Jubelkonfirmanden erinnern sich gemeinsam in der Briloner Stadtkirche

Brilon..  Die älteste Jubelkonfirmandin Helga Poll wurde vor 65 Jahren in Ramsbeck konfirmiert. Sie feierte jetzt in der Briloner Stadtkirche ihre eiserne Konfirmation. Andere feierten nach 60, 50, 40 und 25 Jahren ihre diamantene, goldene, rubinrote und silberne Konfirmation. Den weitesten Weg zurückgelegt hatte Gisela Schubert, geborene Otto, die aus Bad Dürkheim anreiste. Vor 50 Jahren wurde sie in Brilon-Wald konfirmiert. Heute ist sie in der evangelischen Kirchengemeinde ihres Wohnsitzes aktiv.

Pfarrer Rainer Müller erinnerte an prominente historische Ereignisse der Konfirmationsjahre. Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer hob in der Predigt den Unterschied zwischen den heute 14-jährigen Konfirmanden und den älteren Menschen hervor: Die Jungen blicken aufgeregt und zuversichtlich auf das Erwachsenwerden, die Älteren blicken oft mit Trauer zurück auf das, was geschehen ist und von dem sie sich verabschieden mussten. Für diese Abschiede hat Jesus seinen Freunden den Heiligen Geist als Tröster versprochen.

Nach dem Gottesdienst boten Sektempfang und ein von den „Köchelnden Kerlen“ vorbereitetes Essen die Gelegenheit zum Erinnern. Die Jubelkonfirmanden, die nicht im Kreis ihrer Familien den Tag erinnerten, zogen mit Wilfried Dickel ins Haus Hövener. Bei einer Führung konnten sie Zusammenhänge ihrer Lebensgeschichten mit Brilons Geschichte entdecken.

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