Jetzt steht es fest: Olsberg bekommt Sekundarschule

Michael Aufmkolk, Leiter der Realschule Olsberg, ist kommissarischer Leiter der zukünftigen Sekundarschule. Das Foto zeigt ihn auf dem Flur in der ersten Etage der Realschule, auf dem die zukünftigen Sekundarschüler in ihren Klassenräumen büffeln werden. Foto: Sonja Funke
Michael Aufmkolk, Leiter der Realschule Olsberg, ist kommissarischer Leiter der zukünftigen Sekundarschule. Das Foto zeigt ihn auf dem Flur in der ersten Etage der Realschule, auf dem die zukünftigen Sekundarschüler in ihren Klassenräumen büffeln werden. Foto: Sonja Funke
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Olsberg. „Klassenziel erreicht“, bemüht Bürgermeister Fischer die Lehrersprache: 76 von 75 notwendigen Schülern hatten sich bis gestern Mittag, für die Sekundarschule angemeldet. Um 12.30 Uhr endete der von der Stadt Olsberg gesetzte Anmeldezeitraum. Dank dieser „Punktlandung“, so Fischer weiter, könne die Sekundarschule ab dem nächsten Schuljahr starten.

Den Bürgermeister freut, dass der „weitaus überwiegende Teil“ der angemeldeten Schüler aus Olsberg stammt. „Das beweist, dass viele Olsberger hinter der Schule stehen.“ Wegen der Umfragen, in denen betroffene Eltern zu 61 Prozent für die Schulform stimmten, habe er nicht mit 100 Anmeldungen gerechnet.

„Die 75 ist geschafft, das ist das Entscheidende“, betont Fischer. Jetzt sei es wichtig, dass die Schule ans Laufen käme.

Bücher seien gedruckt, das räumliche Konzept überzeuge und auch der Ganztag werde in Zukunft mehr gefragt werden, ist sich Fischer sicher. „Ab dem nächsten Schuljahr öffnet mit Bruchhausen-Elleringhausen die letzte Grundschule im Stadtgebiet ganztags. Dann muss ich das Angebot auch in der weiterführenden Schule haben.“

Die gestrige Zahl ist für die Bezirksregierung verbindlich für die Gründung einer dreizügigen Schule. Das heißt, es werden ab dem Sommer drei 5er-Klassen starten, die 25 bzw. 26 Schüler enthalten. „Ich gehe aber davon aus, dass dies noch nicht die Endzahl ist“, sagt Fischer. Es werde mit Sicherheit noch ein paar Nachmeldungen geben.

„Rathaus-Team, Politik und die Lehrerschaft, allen voran der kommissarische Schulleiter Michael Aufmkolk, haben eine Top-Arbeit geleistet“, will Fischer nun die Früchte von viel Fleißarbeit ernten. Frühzeitig seien die Eltern persönlich und in Anschreiben aufgeklärt worden, es seien Flyer verteilt worden und die Internetseite sei fertig. Diese gute Vorarbeit habe auch Regierungspräsident Gerd Bollermann gelobt. Er meldete sich gestern persönlich, nachdem die Bezirksregierung das Fax mit den Zahlen erhalten hatte.

 
 

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