Gemeinsame Sekundarschule kommt ab 2017

Vor der Ratssitzung
Vor der Ratssitzung
Foto: Rita Maurer
  • Ratsmitglieder stimmen mehrheitlich für frühestmöglichen Zeitpunkt
  • Hauptstandort wird Medebach, Teilstandort Winterberg. Siedlinghausen und Hallenberg schließen.
  • Gymnasium in Medebach bleibt bis 2019

Winterberg.  Die Entscheidung ist gefallen: Ab dem Schuljahr 2017/2018 gibt es neben dem Gymnasium Winterberg eine gemeinsame Sekundarschule der Städte Hallenberg, Medebach und Winterberg. Der Hauptstandort wird in Medebach und ein Teilstandort in Winterberg sein. Das beschlossen am Dienstagabend die drei Stadträte in einer gemeinsamen Sitzung. Relativ eindeutig war das Votum der Medebacher und Hallenberger Ratsmitglieder, die mit überwiegender Mehrheit zustimmten. Deutlich knapper fiel dagegen die Entscheidung des Winterberger Stadtrates aus, da hier die Standortdebatte zwischen Siedlinghausen und Winterberg im Raum stand. Von 28 stimmberechtigten Ratsmitgliedern entschieden sich letztlich 15 für den frühestmöglichen Zeitpunkt und den Standort Winterberg, drei waren dagegen, zehn enthielten sich. Die Entscheidung bedeutet außerdem, dass das Gymnasium in Medebach bis 2019 erhalten bleibt und danach schließt. Hallenberg wird seine weiterführende Schule ab 2017 aufgeben müssen.

Diskussion über Zeitpunkt

Größtenteils Einigkeit herrschte zuvor darüber, dass die Sekundarschule die geeigneteste Alternative für die Zukunft sei. Eine engagierte Diskussion gab es darüber, ob man den Zeitpunkt weiter hinaus schieben sollte. SPD und FDP Winterberg stellten den Antrag, einen externen Gutachter hinzu zu ziehen, der sich auch mit der Standortfrage auseinandersetzen sollte.

Hallenbergs Bürgermeister fasste die Abstimmung zusammen: „Heute ist kein schöner Tag für Hallenberg und Siedlinghausen, aber hoffentlich ein guter Tag für die Kinder aus der gesamten Region.“

Ein ausführlicher Bericht folgt.

 
 

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