Freizeitbad bleibt Zuschussbetrieb

Bleibt auch 2012 ein Zuschussbetrieb: Das AquaOlsberg
Bleibt auch 2012 ein Zuschussbetrieb: Das AquaOlsberg
Foto: WP

Olsberg.  (aj) Auch im kommenden Jahr muss die Stadt für die Unterhaltung des AquaOlsberg rund 700 000 Euro beisteuern.

Wie aus dem Wirtschaftsplan des Kommunalbetriebs hervorgeht, der jetzt dem Rat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2011 vorgelegt wurde, sieht das operative Betriebsergebnis ein Defizit von 813 200 Euro vor.

Danach stehen Erlösen von 1,152 Millionen Euro, Aufwendungen von 2,8 Millionen Euro gegenüber. Das bedeutet einen Jahresfehlbetrag von 1,627 Millionen Euro.

In dieser Summe sind Abschreibungen, Zinsen, sowie weitere nicht unmittelbar betriebsbedingte Ausgaben enthalten. Ebenfalls enthalten ist der einmalige Aufwand für den Austausch der Saunaöfen, der mit 100 000 Euro zu Buche schlägt.

Andreas Rüther, Geschäftsführer der Touristik und Stadtmarketing GmbH: „Mit den seinerzeit verbauten Saunaöfen hat es von Anfang an Probleme gegeben!“ Nach-dem nun ein gerichtlich bestellter Gutachter festgestellt hat, dass die Saunaöfen nicht den anerkannten Regeln der Technik entsprechen, werden alle vier Saunaöfen erneuert. Wegen der entstehenden Kosten werde man sich am Saunabauer schadlos halten.

Wegen des Einbaus der neuen Öfen ist die Sauna im AquaOlsberg vom 9. bis 22. Januar geschlossen. Sole- und Freizeitbad bleiben geöffnet.

In der Woche darauf gibt es von montags bis freitags, sozusagen als Eröffnungsangebot, 50 Prozent Ermäßigung auf den Saunaeintritt. Nach der Kündigung von Betriebsleiter Jörg Schaefer dreht sich auch das Personalkarussell im Aqua und bei der Touristik und Stadtmarketing GmbH.

Personal-Karussell

Johannes Butterweck, bisher stellvertretender Betriebsleiter im Aqua Olsberg und zudem für die Finanzbuchhaltung der Touristik und Stadtmarketing GmbH zuständig, hat zunächst kommissarisch die Leitung des Aquas übernommen.

Das bisherige Ressort von Butterweck liegt nun in den Händen von Mario Rath vom Management der Konzerthalle. Für dessen Stelle wurde mit Till Eppmann zur Unterstützung von Frank Höhle laut Andreas Rüther ein kompetenter Nachfolger gefunden.

In einem ersten Fazit zum abgelaufenen Geschäftsjahr war Andreas Rüther zufrieden mit den Umsatzzahlen. Rüther: „Eine Steigerung von mehr als 10 Prozent zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“