Freiheit ist bedroht, nicht das Klima

Brilon.  Zu einem interessanten Vortrag hatte die CDU-Senioren-Union eingeladen. Zu Gast war der Diplom-Geologe Prof. Dr. rer. nat Friedrich Karl Ewert. Sein Thema: Der Schwindel mit dem Klimawandel.

„Prof. Ewert widerlegte in seinem Vortrag die gängige These, nach der wir Menschen den vermeintlichen Klimawandel durch von uns produziertes CO2 verursachen“, so die CDU in einer Presse-Info. Der Referent gehöre damit zu den international zahlreichen Wissenschaftlern, die dem vor allem in Deutschland gängigen, von grüner Ideologie geprägten Mainstream widersprechen.

Eigene Auswertungen

Nach eigenen Auswertungen von Langzeit-Temperaturdaten seit etwa 1700 belegte er, „dass wir keinen globalen Klimawandel haben, sondern geringe periodische Temperaturschwankungen“. Nach seiner Analyse wurde die Erwärmung, die in den meisten Regionen der Welt zwischen 1700 und 2000 stattfand, durch die Rückerwärmung nach der Kleinen Eiszeit (1645 bis 1715) bewirkt.

Diese wurde zwar weltweit durch Abkühlungsphasen wie z.B. jene zwischen 1947 und 1976 unterbrochen. „Wäre CO2 jedoch tatsächlich so klimawirksam wie vom IPPC (Weltklimarat) angenommen, hätte mit der zunehmenden Industriealisierung und Motorisierung nach dem Krieg, also der verstärkten Produktion von anthropogenem CO2, ein Anstieg der globalen Temperaturen eintreten müssen“, so der Referent. Die Annahme, dass die danach bis 2000 angeblich schnelle Erwärmung durch von uns Menschen produziertes CO2 verursacht wurde, lässt Prof. Ewert nicht gelten. Schließlich seien in früheren vorindustriellen Zeiten noch schnellere und stärkere Erwärmungen nachweisbar. Dies bestätigt nach Prof. Ewerts Meinung auch die Tatsache, dass der CO2-Gehalt auch nach 2000 zwar weiter steige, andererseits jedoch eine weitere Abkühlungsphase begonnen habe. Das CO2 könne den Klimawandel nicht bewirken.

Eisbären vermehrt

Auch die vom Weltklimarat - dieser benutze laut Ewert Messwerte erst seit 1880, die z.T. noch manipuliert seien - prophezeiten Horrorszenarien bleiben seiner Ansicht nach aus. So habe z.B. das Rücktauen der Gletscher bereits 1820 begonnen, der arktische Eisschild wachse seit vier Jahren im Winter wieder stärker als er im Sommer abtaue und auch die Eisbären hätten sich vermehrt.

Prof. Ewert wies darauf hin, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre lediglich einen Anteil von 0,0038 Prozent ausmache, die gesamte Menschheit daran wiederum nur einen Anteil von 4 Prozent des jährlichen CO2-Gesamtumsatzes habe, woran Deutschland wiederum mit nur 3 Prozent beteiligt sei. Beim Anteil Deutschlands handele es sich also um die verschwindende Größe von 0,0038 x 0,04 x 0,03 = 0,000046 Prozent, so Ewert laut Presse-Info.

Umwelt, nicht Klima schützen

Der Fachmann schloss mit der Feststellung: „Die Umwelt können und müssen wir schützen, das Klima können wir nicht schützen.“ Damit verweist er auf die Aussage von Vaclav Klaus, (Verfasser des Buches ‚Blauer Planet in grünen Fesseln’) bis vor kurzem tschechischer Staatspräsident: Bedroht sei demnach nicht das Erdklima, sondern die Freiheit.