Förderung von neuer Technologie

Altkreis..  Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese fordert eine bessere Gesetzgebung zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Deutschland. Zusammen mit der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion hat der Abgeordnete einen Forderungskatalog für die parlamentarischen Beratungen zur Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) erstellt.

„Für den Erfolg der Energiewende und einen wirksamen Schutz des Klimas ist der Beitrag der Kraft-Wärme-Kopplung unverzichtbar“, so Wiese. „Ich begrüße daher, dass mit der Gesetzesinitiative jetzt Planungs- und Rechtssicherheit für Investoren hergestellt wird.“

Unterstützung im Landtag

An einigen Stellen sehe der Sauerländer Abgeordnete noch Nachbesserungsbedarf. Der Forderungskatalog der NRW-Landesgruppe beinhaltet unter anderem die Beibehaltung des KWK-Ausbauziels von 25 Prozent an der gesamten Nettostromerzeugung, eine technologieoffene und brennstoffneutrale Förderung neuer und modernisierter Anlagen sowie von Bestandsanlagen aller Leistungsklassen und eine Förderung von Mieterstrom und dezentraler Quartiersversorgung.

Wiese zeigt sich erfreut, dass die Forderungen der Landesgruppe ausdrücklich auch von der SPD-Fraktion im Landtag NRW unterstützt werden. Deren Vorsitzender Norbert Römer nahm am Montagabend an der Landesgruppensitzung in Berlin teil.

„Nordrhein-Westfalen ist das Energieland Nummer 1 in Deutschland. Bedingt durch den niedrigen Strompreis sind hochmoderne KWK-Anlagen derzeit häufig unwirtschaftlich und von der Abschaltung bedroht. Außerdem fehlen wirksame Anreize für Investitionen in effiziente Zukunftstechnologien.“ Dieser Fehlentwicklung wolle man mit der neuen Gesetzgebung entgegenwirken, so Wiese.

 
 

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