Flusswinkel in Züschen zu einem Ort der Ruhe gestalten

So soll der Ort der Ruhe und Sinneserfahrung gestaltet werden.
So soll der Ort der Ruhe und Sinneserfahrung gestaltet werden.
Foto: Privat
Das „Dorf der Sinne“ soll Züschen sein und werden. So steht es im Tourismuskonzept der Ferienwelt Winterberg. Seit Februar 2012 arbeiten zwei Arbeitskreise in Züschen an der Erlebbarkeit dieses Profils. Als ein erstes Projekt des Arbeitskreises „Dorfbild und Wald“ wurde die Ausgestaltung des Flusswinkels von Sonneborn und Ahre zu einem stillen Ort der Ruhe und Sinneserfahrung angeregt.

Züschen..  Das „Dorf der Sinne“ soll Züschen sein und werden. So steht es im Tourismuskonzept der Ferienwelt Winterberg. Seit Februar 2012 arbeiten zwei Arbeitskreise in Züschen an der Erlebbarkeit dieses Profils. Als ein erstes Projekt des Arbeitskreises „Dorfbild und Wald“ wurde die Ausgestaltung des Flusswinkels von Sonneborn und Ahre zu einem stillen Ort der Ruhe und Sinneserfahrung angeregt.

Kulturhistorische Bedeutung

Welcher Ort wäre da geeigneter, als der viel besungene Ort des Nuhne-Ursprungs, der fern vom Lärm der Durchgangsstraße und fern der alltäglichen Geräuschkulisse liegt, sich dennoch in der Ortsmitte befindet. Die zudem mit reicher Geschichte beladene Entstehung des ländertrennenden Nuhneflusses gewinnt zunehmend an allgemeinem Interesse, weil dort die Merkmale altgermanischer Religionsvorstellung noch nachprüfbar zutage treten, die den Ort als einen kulturhistorisch bedeutenden und stillen Ort der Sinne kenntlich macht.

Das in Züschen geometrisch ermittelte Runenzeichen soll durch eine speziell ausgerichtete Pflasterung sichtbar gemacht werden. Dazu wird die mystische Erklärung in drei aufzuschlagenden großen Büchern nachzulesen sein, die auf mächtigen Steinbrocken liegen werden. Ein weiteres vorrangiges Ziel ist es, den eher verödeten Flusswinkel, der über zwei fußläufige Brücken die Verbindung aus dem Dorf zum Fuß- und Radweg bildet und das Herzstück des Mythen- und Sagenweges ist, in einen ordentlich und begehbaren Zustand zu versetzen.

Zuwendungsbescheid erwartet

Die Stadt Winterberg, die an dem Projekt planerisch und finanziell beteiligt ist, rechnet mit dem Baubeginn im kommenden Frühling und dem Abschluss im Sommer 2014.

Im Leader-Förderprogramm sind Fördermittel vorgesehen, mit dem Zuwendungsbescheid wird in Kürze gerechnet. Der Verkehrs- und Heimatverein übernimmt die Kofinanzierung bis zu 10.000 Euro aus Mitteln des Fremdenverkehrsbeitrages, der Rest soll durch Eigenleistungen aufgebracht werden.

Privat finanziert wird die Ergänzung des Projektes, welches die Aufstellung einer Skulptur in der Runenmitte vorsieht. Diese besteht aus drei Nornen, die sich in Gestalt von Schicksalsgöttinnen in einem Brunnen befinden und so das Herzstück dieses Flusswinkels bilden werden.

Die Gesamtkosten dieses Kunstobjekts sind durch Mittel einer privaten Sponsorin gesichert, die Arbeiten bereits an einen Sauerländischen Kunstbildhauer vergeben.

Der Arbeitskreis „Dorfentwicklung und Wald“ ist zuversichtlich, dass mit der Beteiligung des Verkehrs- und Heimatvereins, dem Förderverein für Kultur, Denkmalpflege und Naturschutz Züschen, der Stadt Winterberg und der Touristiker das innovative Entwicklungspaket zu einem nachhaltigen Herausstellungsobjekt – einem besonderen „Ort der Sinne“ werden wird.

 
 

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