Firma WEPA rüstet ihre Papierfabrikfabrik in Marsberg auf

Die WEPA-Gruppe nimmt in Lille/Frankreich und in Marsberg zwei neue Papiermaschinen in Betrieb.
Die WEPA-Gruppe nimmt in Lille/Frankreich und in Marsberg zwei neue Papiermaschinen in Betrieb.
Foto: WP
Neueste Technik, die auch noch 40 Arbeitsplätze schafft: Die WEPA-Gruppe mit Sitz in Arnsberg hat zwei Papiermaschinen in Betrieb genommen.

Marsberg. Die WEPA Gruppe mit Hauptsitz in Arnsberg hat zwei Papiermaschinen in Lille/Frankreich und in Marsberg in Betrieb genommen. Insgesamt wurden damit an den Standorten zusammen mehr als 40 Arbeitsplätze geschaffen.

In Lille erfolgte der Start-up Anfang August. Nach erfolgreichen Optimierungsschritten war die Maschine bereits nach wenigen Tagen in der Lage, Rohpapier in hochwertiger Qualität für die Herstellung von Toilettenpapier und Küchentüchern zu produzieren.

Beste Technologie

Die Papiermaschine ist mit der aktuell besten am Markt verfügbaren Technologie ausgestattet. Damit erhöht sich die Gesamterzeugungskapazität des WEPA Standortes in Lille auf insgesamt 92.000 Tonnen pro Jahr, die als Toilettenpapier, Küchen- und Kosmetiktücher hauptsächlich in Frankreich und Benelux abgesetzt werden. Auch die zweite, im Wesentlichen baugleiche Maschine, wurde am Standort Marsberg in Betrieb genommen.

Nach einer optimal verlaufenen Bauphase wurden die ersten Mut­terrollen produziert. Mit einer Pro­duktionsleistung von 32.000 Tonnen erhöht die Anlage die Gesamt­kapazität des Standortes damit auf mehr als 125.000 Tonnen Rohpapier pro Jahr, das zu Toilettenpapier und Küchentüchern, überwiegend für den deutschen Markt, verarbeitet wird.

„Der Bau der Papiermaschinen in jeweils weniger als einem Jahr vom Spatenstich bis zum Start-up setzt Maßstäbe für die Zukunft“, sagt Walter Hirner, Vorstandsmitglied Technik der WEPA Gruppe. Beide Anlagen leisteten insbesondere hinsichtlich ihrer besonders hohen Energieeffizienz einen erheblichen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen. Durch die Reduzierung des Zukaufs im Bereich Halbfertigwaren kann die WEPA Gruppe zudem ihre Logistikströme innerhalb der europäischen Standorte verbessern.

Stärkung der Marktposition

„Unsere Bereitschaft in modernste Technik zu investieren, unterstreicht unsere zukunftsorientierte Unternehmensstrategie“, sagte Martin Krengel, Vorstandsvorsitzender der WEPA Gruppe. Die nun verfügbare zusätzliche Erzeugungskapazität trügen deshalb auch maßgeblich zur Stärkung der Marktposition in Europa bei.

Die WEPA Gruppe ist drittgrößter europäischer Hersteller im Hygienepapiermarkt. Mit insgesamt 19 Papiermaschinen und einer Erzeugungsleistung von 720.000 Tonnen werden in Europa mehr als 400 Millionen Verbraucher mit Pflegeprodukten beliefert.

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