Fast glasklares Wasser in der Badebucht

Die umgestaltete Badebucht am Hillebachsee nimmt Gestalt an. Zurzeit fließt Wasser aus dem Hillebach in die Bucht.
Die umgestaltete Badebucht am Hillebachsee nimmt Gestalt an. Zurzeit fließt Wasser aus dem Hillebach in die Bucht.
Foto: Ralf Hermann
Die Farbe und Qualität des Wassers in der neuen Badebucht am Hillebachsee ist zurzeit nicht nur bei Urlaubern ein beliebtes Gesprächs-Thema, auch die Niedersfelder selbst schauen gerne kurz vorbei am See, um den stetig steigenden Wasserpegel sowie das derzeit fast glasklare Nass zu begutachten. „Es sieht fast aus wie in der Südsee“, ist ein oft gehörter Kommentar. Klar ist aber, wenn es noch ein Badevergnügen geben soll in diesem Jahr, dann müssten Rest- und Spätsommer gehörig Gas geben in Sachen Temperaturen.

Niedersfeld..  Die Farbe und Qualität des Wassers in der neuen Badebucht am Hillebachsee ist zurzeit nicht nur bei Urlaubern ein beliebtes Gesprächs-Thema, auch die Niedersfelder selbst schauen gerne kurz vorbei am See, um den stetig steigenden Wasserpegel sowie das derzeit fast glasklare Nass zu begutachten. „Es sieht fast aus wie in der Südsee“, ist ein oft gehörter Kommentar. Klar ist aber, wenn es noch ein Badevergnügen geben soll in diesem Jahr, dann müssten Rest- und Spätsommer gehörig Gas geben in Sachen Temperaturen.

„Das haben sie aber gut gemacht“ - die kleine Ortsbegehung hatte am Montag kaum begonnen, da durfte sich der Chef der Stadtwerke Winterberg AöR, Henrik Weiß, gleich über ein Lob eines Gastes freuen. Die Stadtwerke sind verantwortlich für den Umbau und die Attraktivierung der Badebucht. Eine Maßnahme, die 162.000 Euro kostet. „Davon trägt die Stadt knapp 80.000 Euro, 82.000 Euro fließen aus den Leader-Fördertöpfen ins Projekt“, so Henrik Weiß.

Speicherbecken und ein Filter

Voll ist die Badebucht zwar noch lange nicht, aus drei Rohren fließt aber ständig Wasser aus dem Hillebach nach. Voraussetzung dafür waren nicht unerhebliche Baumaßnahmen, die unter Federführung der Stadtwerke Winterberg AöR realisiert wurden. So wurde oberhalb des Hillebachsees ein Wasserrohr verlegt, durch das nun Wasser aus dem Hillebach in eine Art kleines Speicherbecken in unmittelbarer Nähe der Badebucht fließt. Mit Hilfe einer kleinen Filteranlage wird das Wasser dann grob gereinigt und fließt an drei Stellen in die Badebucht. Der Boden der Bucht wurde nach den Erdarbeiten sowie dem Bau des Damms, der die Badebucht vom restlichen Teil des Stausees trennt, komplett mit feinem Kies versehen. „Sand durften wir in der Badebucht nicht verwenden, weil dies aufgrund des Trinkwasserschutzgebietes großflächig nicht erlaubt ist“, sagt Weiß, der betont, dass die im Zuge der Baumaßnahmen angelegten Wege für die Baufahrzeuge nach Abschluss des Projektes wieder so hergerichtet werden, wie es sich für ein Naherholungsgebiet gehört. Dass der Großteil der Maßnahme abgeschlossen ist, beweist die Tatsache, dass bereits wieder Rasen vor der Bucht gesät wurde.

Schlechte Witterungsbedingungen

Wann die Badebucht ihren vorgesehenen Pegelstand erreichen wird, ist nur schwer einzuschätzen. Sollte das Wasser allerdings durch starke Regenfälle extrem steigen, dann sorgt ein im Damm eingebauter „Abfluss“ in den restlichen Teil des Sees dafür, dass es zu keinem unkontrollierten „Hochwasser“ kommt. „Die Wasserhöhen werden auf beiden Seiten des Damms bis auf fünf Zentimeter Unterschied gleich bleiben“, sagt Henrik Weiß. Dass der Umbau nicht früher, bestenfalls vor den Sommerferien fertig wurde, liegt an den schlechten Witterungsbedingungen im Frühjahr, die den Einsatz schwere Baumaschinen nicht erlaubt haben.

 
 

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