Esel aus Winterberg geht auf Reisen

Der Esel für Wesel zusammen mit Tourismus-Direktor Michael Beckmann sowie Künstlerin Yvonne Thomas bei der Präsentation in Hallenberg.
Der Esel für Wesel zusammen mit Tourismus-Direktor Michael Beckmann sowie Künstlerin Yvonne Thomas bei der Präsentation in Hallenberg.
Foto: Veranstalter
Ein Esel hat zumindest für einige Augenblicke im Mittelpunkt des Hochsauerland Wanderfestivals am vergangenen Wochenende in Hallenberg gestanden. Das Grautier war allerdings nicht lebendig, es handelte sich vielmehr um eine künstlerisch gestaltete Skulptur, die für Winterberg im Rahmen des „Ab in die Mitte“-Wettbewerbs am Samstagmittag kräftig Werbung gemacht hat.

Winterberg/Hallenberg..  Ein Esel hat zumindest für einige Augenblicke im Mittelpunkt des Hochsauerland Wanderfestivals am vergangenen Wochenende in Hallenberg gestanden. Das Grautier war allerdings nicht lebendig, es handelte sich vielmehr um eine künstlerisch gestaltete Skulptur, die für Winterberg im Rahmen des „Ab in die Mitte“-Wettbewerbs am Samstagmittag kräftig Werbung gemacht hat.

Via Internet war der Esel und damit das Hochsauerland live zugeschaltet beim NRW-Innenstadttag in Wesel. Tourismusdirektor Michael Beckmann stellte - wie die elf anderen Gewinner des NRW-Städtewettbewerbs auch - in einer Live-Schaltung nach Wesel die Winterberger „Ab in die Mitte“-Idee mitsamt dem „Esel für Wesel“ vor.

„Made in Winterberg“

„Made in Winterberg“ - so lautet der Slogan, den sich die Stadt auf die Fahne geschrieben hat, um mit diesem Label, das mit dem gelernten Label „Made in Germany“ kokettiert, die Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gastronomieangebote sowie die Produkte, die aus eigener Herstellung stammen, zusammenzufassen und erfolgreich zu vermarkten. „Dies ist nicht nur ein imageträchtiges Marketinginstrument, sondern bildet auch eine Klammer zwischen den drei Hauptangebotsbereichen StadtIdentität, StadtHandel, StadtBürger. Unter diesem Label sind auch Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre eigene Stadt und somit Ihre Identität zur Stadt authentisch darzustellen, zu erleben und als Botschafter der Region weiter zu reichen“, betont Beckmann.

Warum die Esel-Skulptur bestens dazu passt, verdeutlicht ein Projekt der Kampagne namens „BoulevArt Winterberg“. Ziel dieser Maßnahme ist die Schaffung eines innovativen, gesamtstädtisch und regional bedeutsamen Kultur-, Freizeit- und Erholungsraums Innenstadt. Dabei spielt die Ausstattung des öffentlichen Raums mit Kunst eine große Rolle. Und so war es der jungen Künstlerin Yvonne Thomas vorbehalten, den „Esel für Wesel“ zu kreieren. Hintergrund des eher ungewöhnlichen Kunstobjekts ist die Tatsache, dass die Stadt Wesel, angelehnt an den „Bürgermeister aus Wesel“-Witz seit Jahren immer neue Eselskulpturen anfertigt, die entlang des Eselpfades in Wesel dauerhaft ausgestellt werden.

Präsentation in Wesel

Nach der Präsentation beim Wanderfestival geht der Esel zurück nach Wesel und wird mit den neuen zwölf „Ab in die Mitte“-Eseln die bereist vorhandenen 111 Esel in Wesel ergänzen. Der Winterberger Esel und die Künstlerin werden dabei Winterberg am 21. September auf der Weseler Kunstnacht der Öffentlichkeit repräsentieren. Die Skulptur ist 1,3 Meter hoch, 1,3 Meter lang und aus Hartplastik.

Die junge Künstlerin Yvonne Thomas besuchte die „Schule am Kahlen Asten und baute anschließend ihr Fachabitur mit dem Schwerpunkt „Gestaltung“ am Berufskolleg Bergkloster Bestwig im Sommer 2010.

Seit 2011 ist sie in der staatlichen Zeichenakademie Hanau, um eine Ausbildung zur Goldschmiedin zu machen. Diese schließt sie voraussichtlich im Januar 2015 ab.

 
 

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