Druck auf organisierte Täter-Banden

Hochsauerlandkreis.  Die Zahl der Wohnungseinbrüche und andere Verbrechen durch so genannte mobile Banden steigt auch im Sauerland. Die Polizei reagiert auf die Entwicklung mit Aktionen, die die Täter vor weiteren Einbrüchen abschrecken sollen.

In der sogenannten Aachener Erklärung haben die Innenminister von NRW, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, der Bundesinnenminister, der Minister für Sicherheit und Justiz der Niederlande und der Minister der Finanzen des Königreichs Belgien beschlossen, gemeinsam gegen die Eigentumskriminalität, insbesondere durch organisierte mobile Banden, vorzugehen. Neben enger Zusammenarbeit, Prävention und Forschung stehen auch operative Aktivitäten auf der neu beschlossenen Agenda.

Präsenz von Arnsberg bis Marsberg

In diesem Rahmen finden zurzeit landesweit Kontrollaktionen statt. Auch die Polizei im HSK beteiligt sich mit einem Kontrolltag. Unterstützt wird die Polizei vor Ort von Einsatzkräften einer Einsatzhundertschaft aus Wuppertal. Die rund 100 Beamten richten im westlichen und östlichen Kreisgebiet wechselnde Kontrollstellen ein. Sie reichen von Arnsberg bis nach Marsberg. Die Kontrollen sollen dazu beitragen, Straftaten zu verhüten, indem sie den Kontroll-, Fahndungs- und Ermittlungsdruck auf Straftäter erhöhen, die Erkenntnislage zu kriminellen Banden sowie zu den von ihnen genutzten Fahrzeugen zu verbessern, den Rückzug in „Ruheräume“ erschweren und letztlich eine verbesserte Aufklärung von Straftaten ermöglichen.

 
 

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