Der „stampfende Stier“ kommt

Den „stampfenden Stier" übergibt die Van den Broek-Nolte-Stiftung dem Kloster Bredelar als Dauerleihgabe.
Den „stampfenden Stier" übergibt die Van den Broek-Nolte-Stiftung dem Kloster Bredelar als Dauerleihgabe.
Foto: WP
Das Kloster Bredelar soll alle zwei Jahre Schauplatz einer deutsch-niederländischen Skulpturenausstellung sein.

Bredelar..  Das Kloster Bredelar soll alle zwei Jahre Schauplatz einer deutsch-niederländischen Skulpturenausstellung sein. Aus jeder Ausstellung wird die Stiftung Van den Broek-Nolte eine Skulptur erwerben und dem Kloster als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen. Der „Stier“ von Bildhauer Boris Sprenger aus Madfeld wurde aus der Auftaktausstellung im letzten Jahr erworben.

Am Sonntag, 21. Juni, wird die Skulptur offiziell an das Kloster überreicht. Interessierte sind eingeladen, bei diesem feierlichen Moment dabei zu sein.

Neben dem Künstler werden auch einige Vorstandsmitglieder der Stiftung Van den Broek-Nolte und des Fördervereins Kloster Bredelar anwesend sein. Um Anmeldung wird gebeten: mail@sculptuur-bredelar.nl.

Boris Sprengers Arbeit „Stier“ zeigt einen stampfenden Stier in Aufwärtsbewegung, der einen Huf in die Erde stemmt und von dort aus all seine Energie diagonal nach oben schleudert.

Die Skulptur war in der Auftaktausstellung 2014 eine Ausnahme: ein sehr viriles, männliches Element im ehemaligen Frauenkloster in einer Ausstellung über das vorwiegend „weiblich“ geprägte Thema Haut.

Auch bei Sprenger spielt die Haut eine wichtige Rolle: Die von der Glocken- und Kunstgießerei Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher gegossene Skulptur wurde mit einer farbenreichen Patina versehen.

Fortsetzung im nächsten Sommer

Im nächsten Sommer soll wieder eine Skulpturenausstellung mit aktuellen Arbeiten von deutschen und niederländischen Bildhauern in Bredelar stattfinden.

Am Sonntag, 28. Juni, wird im Museum Beelden aan Zee in Den Haag (NL) ein Symposium organisiert, mit dem Ziel, zwei Kuratoren auszuwählen, die im nächsten Sommer die Skulptur Bredelar kuratieren werden. Eine Fachjury wird entscheiden, wer im nächsten Jahr die Ausstellung zusammenstellen darf.

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