Dauerregen sorgt für Bauverzögerung

Vor den jeweiligen Brückenbausanierungen geht’s vom Radweg vorübergehend zurück auf die stark befahrene B 480/516.
Vor den jeweiligen Brückenbausanierungen geht’s vom Radweg vorübergehend zurück auf die stark befahrene B 480/516.
Foto: WP

Brilon..  Ferien, endlich Zeit zum Faulenzen - oder auch zum Fahrradfahren. Der Radweg von Brilon über Rüthen in Richtung Möhnesee - entlang der B 480/516 - ist eine der beliebtesten Strecken im Stadtgebiet. Auch Inliner und Fußgänger bevorzugen die Asphaltwege. Doch der Spaß ist inzwischen zahlreichen Freizeitsportlern vergangen. Für kurze Strecken werden sie vor den jeweiligen Brückenbauwerken immer wieder vom sicheren Radweg auf die stark befahrene Möhnestraße umgeleitet.

„Speziell für Kinder, mit denen man gerade in den Ferien auch mal Fahrradausflüge machen möchte, ist das sehr gefährlich. Das muss doch endlich mal fertig sein“, macht ein WP-Leser seinem Unmut Luft

Hintergrund: Am 4. Juni hatte die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift damit begonnen, vier Brückenbauwerke auf dem Radweg (B 480/B516) zu sanieren. Dafür mussten mehrere Teilstücke vollgesperrt werden. Die Umleitung, manchmal über mehrere hundert Meter, führt dann über die parallel verlaufende Bundesstraße. Und hier rauschen Pkw und vor allem Lkw im Sekundentakt an den Drahteseln vorbei. Sicherlich kein Spaß für Ungeübte und gefährlich vor allem für junge Zweiradfahrer.

Sechs Wochen waren für die Baumaßnahme veranschlagt worden. Doch das klappt nicht mehr. Vor Anfang August wird es nichts mit der Fertigstellung. „Wir sind auf Grund des Wetters etwas ins Hintertreffen geraten“, hieß es gestern bei Straßen.NRW. Der alte Holzüberbau wurde zunächst an allen Brücken abgerissen. Danach musste der alte Unterbau gesandstrahlt und neu beschichtet werden. Eine Maßnahme, die laut Fachleuten nur bei trockenem Wetter durchgeführt werden kann. Da die Regenschauer seit Wochen anhalten, verzögerten sich die Arbeiten. Der neue Überbau ist inzwischen bei fast allen Brücken eingeschalt. Dann kommt eine Betondecke drüber. Zum Schluss werden noch die Geländer gesandstrahlt, beschichtet und wieder angebracht. Man sei über die Situation auch nicht glücklich, äußerte Straßen.NRW gestern sein Bedauern. „Aber solche Sanierungen lassen sich leider nur im Sommer durchführen.“ Daher hofft man trotz der Behinderungen bei Radfahrern und Inlinern auf Verständnis.

 
 

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