Brandstiftung in Winterberg – Staatsschutz ermittelt

Die Brandruine der leerstehenden Schraubenfabrik in Winterberg.
Die Brandruine der leerstehenden Schraubenfabrik in Winterberg.
Foto: Maurer
Das Feuer in der alten Fabrik wurde gelegt. Staatsschutz und Polizei ermitteln. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden.

Winterberg. Die alte Schraubenfabrik in Winterberg, die am Sonntag bei einem Feuer schwer beschädigt wurde, ist angezündet worden. Der Staatsschutz Dortmund hat die Ermittlungen übernommen, da ein ausländerfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen wird. Der Investor hatte der Stadt Winterberg angeboten, Flüchtlinge in dem Gebäude unterzubringen.

„Die Brandsachverständigen können einen technischen Defekt definitiv ausschließen“, sagte Polizeisprecher Ludger Rath am Dienstag. Die Ermittlungen stünden aber noch am Anfang. Daher könnten derzeit auch andere Motive für die Tat nicht ausgeschlossen werden, so die Polizei.

In der Fabrik sollten Flüchtlinge dauerhaft untergebracht werden

Die Stadt Winterberg bestätigte am Dienstag in einer Presseerklärung, dass der Investor der Immobilie Am Hagenblech vor rund drei Wochen telefonisch angeboten habe, in seinem Objekt Flüchtlinge dauerhaft unterzubringen. Konkrete Zusagen seien von Seiten der Kommune aber nicht gemacht worden.

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