Auch auf die Mobilität Älterer achten

Die CDU will für 2015 Meschedes Mitgliedschaft in der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte NRW“ beantragen. Das kündigte Fraktionschef Marcel Spork in der Sitzung des Stadtentwicklungs-Ausschusses an. Denn Spork versteht den Begriff „Nahmobilität“ nicht nur auf Radfahrer bezogen, sondern umfassender. Er verspricht sich aus den Erfahrungen anderer Städte Impulse dann etwa auch für die Nutzer von Rollatoren oder Rollstuhlfahrer. Er wies darauf hin, dass bisher Arnsberg das einzige der landesweit 72 AGFS-Mitglieder aus dem Hochsauerlandkreis sei.

Spott für Arnsberg

Reinhard Schmidt (SPD) ist skeptisch, ob Meschede von einer solchen Mitgliedschaft profitieren könne. Schließlich sei die Situation in jeder Stadt anders, in Meschede zum Beispiel wegen seiner vielen Brücken. Und für das Arnsberger Engagement in der Arbeitsgemeinschaft hatte Schmidt nur sanften Spott übrig: „Wo ist Arnsberg nicht Mitglied? Überall, wo es etwas zu holen gibt. Und so fahrradfreundlich ist Arnsberg auch nicht.“

 
 

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