„Wir haben ganze Ortsteile mit Riesenproblemen“

Die Erndtebrücker CDU macht sich Sorgen um die Breitband-Versorgung der Edergemeinde. Privat-Haushalte wie auch Unternehmen hätten nach wie vor arge Probleme, angemessen schnell ins Internet zu gelangen. Laut Michael Krämer, Breitband-Beauftragter des Kreises Siegen-Wittgenstein, liegt das auch am mangelndem Interesse des einzigen Netzbetreibers Telekom an Investitionen. Ginge es hier weiter, könnten Übertragungsraten von 100 MBit pro Sekunde realisiert werden – notfalls per Funk-Zweitanschluss der TKG Südwestfalen.

1 Gab es einen konkreten Anlass, den Breitband-Beauftragten in die nächste Sitzung des Ausschusses für Bauen und Gemeinde-Entwicklung einzuladen?

Lorenz Benfer, Ortsvorsteher von Zinse, hat das Problem in unserer letzten Fraktionssitzung noch einmal für sein Dorf angesprochen. Aber auch die heimische Industrie betont, dass sie auf einen schnellen Zugang zur Daten-Autobahn angewiesen ist – wenn es schon so weit sei von Wittgenstein zur nächsten echten Autobahn.

2 Wie schnell ist das Internet in Erndtebrück denn derzeit?

Es sind jedenfalls nicht die Werte, die da immer gehandelt werden. Wir haben ganze Ortsteile, wo es noch Riesenprobleme gibt. Da soll uns Michael Krämer als Experte in der Ausschuss-Sitzung mal einen Überblick geben.

3 Was denken Sie – wie schnell lässt sich zeitgemäßes Internet für ganz Erndtebrück herstellen?

Fakt ist: Das schnelle Internet ist politisch nicht umstritten. Selbst die Bundesregierung betont ja, dass die Breitband-Versorgung eine dringende Aufgabe sei. Für Erndtebrück hoffe ich, dass es schnell geht – in den nächsten zwei, drei Jahren.

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