Wind, Wahrheit, Blähung

Berichterstattung über Windkraftanlagen und Naturzerstörung sowie Leserbrief von Karl Ludwig Bade (Bündnis90/Die Grünen). Die Bündnis/Grünen sind immer dann gnadenlos scheinheilig, wenn es um ideologisch-grüne Themen geht. Juchtenkäfer, Ameisenbläuling, Hufeisennase und Feldhamster müssen herhalten, wenn es um die Verhinderung von Straßen, Parkplätzen, Bahnhöfen und Einkaufszentren geht. Schwarzstorch, Baumfalke, Roter Milan, zahlreiche Fledermausarten sowie Uhu, Sperlings- und Rauhfußkauz sowie wertvolle Lebensräume spielen keine Rolle, wenn es um die Errichtung von ineffektiven, aber hoch subventionierten Windkraftanlagen geht.


Man kann darüber streiten und debattieren, ob Windkraftanlagen (überlebens-)wichtig sind und sie da stehen müssen, wie sie stehen sollen, die Tatsachen darf man aber dennoch deutlich benennen, dass rotierende Gelddruckmaschinen (Windkraftanlagen) und Natur- und Artenschutz, Artenvielfalt sowie Landschaftsästhetik sich ausschließen! Wer Schwarzstorchschutz predigt und Windkraftanlagen bauen lässt, handelt so wie jener, der Nichtraucherschutz posaunt und Tabakplantagen betreibt. All dies kann man in einem freien Land ja machen, aber man sollte es auch deutlich aussprechen(dürfen).


Da Herrn Bade in seinem Leserbrief anscheinend Wind wichtiger ist als Wahrheit muss klargestellt werden, dass nach Auskunft des Forstbüro Mennekes weder Herr Dieter Mennekes noch seine Umweltstiftung entgegen der Aussage von Herrn Bade das „Wisentwildnis-Projekt“ weder persönlich, noch wirtschaftlich noch finanziell unterstützt haben. So entpuppt sich der als „grüner Windstoß“ gedachte Leserbrief des Herrn Bade doch nur als harmlose, ideologische Blähung mit zweifelhaftem Wahrheitsgehalt und Erkenntnisgewinn, will sagen – als harmloser Pups.


Wolfram Martin, Ostpreußenstraße 8, Bad Berleburg

 
 

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