Westfälischer Schützentag 2015 in Erndtebrück ist eröffnet

rinnert ab sofort am Parkplatz „Im Dech“ an den 66. Westfälischen Schützentag, der gerade in Erndtebrück stattfindet. Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel (Dritter von rechts)  und seinem Nachfolger Henning Gronau (links) pflanzten am Freitag den Baum gemeinsam mit Klaus Stallmann (rechts) und Dieter Rehberg (Zweiter von rechts) vom Vorstand des Westfälischen Schützenbundes sowie Thomas Roth (Dritter von links) und Günter Schmidt (Zweiter von links) vom Vorstand des Schützenkreises Wittgenstein im Rahmen eines Empfangs am Freitagvormittag im Rathaus. Auf die Bedeutung der Linde weist eine Plakette hin, angebracht auf einem Gedenkstein aus Wittgensteiner Schiefer und Grauwacke. Das Pflanzen von Bäumen an den Veranstaltungsorten der Schützentage hat Tradition. Der nächste findet 2016 in Gütersloh statt.
rinnert ab sofort am Parkplatz „Im Dech“ an den 66. Westfälischen Schützentag, der gerade in Erndtebrück stattfindet. Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel (Dritter von rechts) und seinem Nachfolger Henning Gronau (links) pflanzten am Freitag den Baum gemeinsam mit Klaus Stallmann (rechts) und Dieter Rehberg (Zweiter von rechts) vom Vorstand des Westfälischen Schützenbundes sowie Thomas Roth (Dritter von links) und Günter Schmidt (Zweiter von links) vom Vorstand des Schützenkreises Wittgenstein im Rahmen eines Empfangs am Freitagvormittag im Rathaus. Auf die Bedeutung der Linde weist eine Plakette hin, angebracht auf einem Gedenkstein aus Wittgensteiner Schiefer und Grauwacke. Das Pflanzen von Bäumen an den Veranstaltungsorten der Schützentage hat Tradition. Der nächste findet 2016 in Gütersloh statt.
Foto: WP
Der 66. Westfälische Schützentag in Erndtebrück ist eröffnet. Am Freitag wurde im Rahmen des Empfangs am Rathaus unter anderem eine Sommerlinde gepflanzt, abends folgte der offizielle Festakt im beeindruckenden Spiegelzelt.

Erndtebrück.. Einen würdigen Rahmen verlieh das Spiegelzelt in Erndtebrück gestern Abend dem offiziellen Festakt des 66. Westfälischen Schützentages. Insbesondere die auswärtigen Gäste sowie die Ehrengäste - unter anderem mit Vertretern aus der Wirtschaft, Schützenbünden, Politik und Bürgermeister Karl Ludwig Völkel als Verwaltungschef - sowie mit dem Präsidenten des Westfälischen Schützenbundes, Klaus Stallmann an der Spitze, zeigten sich tief beeindruckt von dem außergewöhnlichen Ambiente sowie bereits nach dem ersten Tag von der Leistung der ehrenamtlichen Organisatoren und der Helfer.

Bevor Klaus Stallmann den Westfälischen Schützentag beim „Erndtebrücker Abend“ offiziell eröffnete, war es der Vorsitzende des Schützenkreises Wittgenstein, Thomas Roth, der nach der sehr gelungenen musikalischen Einleitung des Abends durch das Tambourcorps des TuS Erndtebrück die Gäste nicht nur begrüßte. In seiner Rede machte Roth deutlich, wie wichtig der Erhalt der Selbstständigkeit des Schützenkreises Wittgenstein für die Menschen in der Region ist.

„Durch die rund 3740 Mitglieder im Schützenkreis Wittgenstein ist jeder 11. Wittgensteiner im Westfälischen Schützenbund. Oder noch anders ausgedrückt: Jeder 23. Schütze im Westfälischen Schützenbund ist Wittgensteiner. Auch deshalb wollen wir mit allen Kräften die Selbstständigkeit unseres Schützenkreises bewahren“, so Roth, der vor größeren Organisationseinheiten bei der Ausübung des Schießsports warnte. Dies habe gravierende Auswirkungen auf die Fahrzeiten zu Training und Wettkampf sowie auf die damit verbundenen Kosten.

Auch auf die Flüchtlingshilfe ging Roth ein. Nach dem Vorschlag von NRW-Minister Guntram Schneider, auch Schützenhallen zur Unterbringung zu nutzen, habe es eine fruchtbare Diskussion gegeben. Roth: „Und es gab in einem Punkt eine ganz klare Meinung: Wir sehen es als sehr problematisch an, Flüchtlinge aus Bürgerkriegs- oder Kriegsgebieten in Hallen unterzubringen, in den Schießsport betrieben wird. Das passt nicht zusammen. Wir sehen unsere Aufgabe daher eher im sozialen Engagement.“

Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende mit dem Neuaufbau der Jugendarbeit im sportlichen Bereich. Ohnehin soll es sportlich weiter nach oben gehen, um die aktuellen Erfolge der Wittgensteiner Sportschützen u.a. um den Welt- und Europameister Matthias Dreisbach auch künftig fortsetzen zu können.

Landrat und Schirmherr Andreas Müller erinnerte an die Bereitschaft des Schützenkreises Wittgenstein, kurzfristig für den ursprünglichen Gastgeber Paderborn einzuspringen. Der Landrat bedankte sich bei den rund 180 ehrenamtlichen Helfern, die an der Vorbereitung mitgearbeitet haben und auch heute noch mitarbeiten. „Sie haben viel auf die Beine gestellt.“ Dieser Dank, verbunden mit viel Lob, war den Gastgebern gestern Abend und im Verlauf des Tages ohnehin sowohl von den Protagonisten auf dem Podium als auch in den Grußworten gewiss.

 
 

EURE FAVORITEN