Vogelfrei am Himmel Brandenburgs

Ein Team aus Schameder bei der diesjährigen internationalen Militär Segelflugmeisterschaft auf dem Fliegerhorst Holzdorf in Brandenburg an, um sich mit anderen Piloten zu messen, Erfahrungen zu sammeln und sich auszutauschen. Berufsoffizier Martin Schulz sowie Jan-Ulrich Schweitzer, beide gebürtig aus Hilchenbach, sowie der Bad Berleburger Kai Penzin sind bereits seit einer Woche mit dem doppelsitzigen Vereinsflugzeug Janus B auf dem Wettbewerbsgelände.
Ein Team aus Schameder bei der diesjährigen internationalen Militär Segelflugmeisterschaft auf dem Fliegerhorst Holzdorf in Brandenburg an, um sich mit anderen Piloten zu messen, Erfahrungen zu sammeln und sich auszutauschen. Berufsoffizier Martin Schulz sowie Jan-Ulrich Schweitzer, beide gebürtig aus Hilchenbach, sowie der Bad Berleburger Kai Penzin sind bereits seit einer Woche mit dem doppelsitzigen Vereinsflugzeug Janus B auf dem Wettbewerbsgelände.
Foto: WP

Holzdorf/Schameder..  Während das Biker-Festival auf dem Flugplatz tobte, machten sich drei Segelflieger - im Anhänger ein Flugzeug - auf den Weg gen Osten.

Denn bis 31. Juli tritt derzeit ein Team aus Schameder bei der diesjährigen internationalen Militär Segelflugmeisterschaft auf dem Fliegerhorst Holzdorf in Brandenburg an, um sich mit anderen Piloten zu messen, Erfahrungen zu sammeln und sich auszutauschen.

Aus Berleburg und Hilchenbach

Berufsoffizier Martin Schulz sowie Jan-Ulrich Schweitzer, beide gebürtig aus Hilchenbach, sowie der Bad Berleburger Kai Penzin sind bereits seit einer Woche mit dem doppelsitzigen Vereinsflugzeug Janus B auf dem Wettbewerbsgelände.

Da die Wetterbedingungen bisher leider nicht optimal waren, wurden bisher erst ein Trainingsflug sowie zwei Wertungsflüge absolviert. Darunter auch ein spannender Flug bei marginalen Bedingungen und Windstärken über 40km/h, wodurch die Flugtaktik stark beeinflusst wurde. Derzeit liegt das Team auf dem 11. Rang bei 29 Teilnehmern in der Club-Klasse.

Der IMGC „International Military Gliding Competition“ findet im zweijährigen Zyklus bereits in siebzehnter Auflage statt. Bei diesem zentralen Segelflug-Wettbewerb starten die Piloten in drei verschiedenen Klassen. Nach dem täglichen Briefing werden für jede Klasse verschiedene Streckenflugaufgaben ausgeschrieben. Ziel ist es, diese Aufgaben, meist Distanzen zwischen 100 und 400 Kilometern in kürzester Zeit zu absolvieren und danach wieder sicher auf dem Startplatz zu landen.

Ein Flugschreiber zeichnet die Flüge auf und so kann am Abend kontrolliert werden, ob die Wendepunkte der Aufgabe tatsächlich erreicht wurden und wie man sich im Vergleich zu den anderen Piloten geschlagen hat. Durch einen speziellen Index wird eine gewisse Chancengleichheit erreicht, da die Piloten innerhalb der Klassen mit verschiedenen Flugzeugtypen antreten.

Bundeswehr organisiert mit

Da die Bundeswehr-Flugsportvereinigung e.V. wie in den vergangenen Jahren die Organisation des Wettbewerbs übernimmt, fehlt es den Segelfliegern an nichts. Sowohl der Flugbetrieb als auch die Verpflegung und die Campingmöglichkeiten sind ausgezeichnet geplant. Daher können sich die Piloten voll auf den Sport konzentrieren. Das Team des Flugsportvereins (FSV) Schameder-Wittgenstein freut sich nun auf die laufende Woche und hofft auf weitere Wertungstage mit interessanten Flugaufgaben.

 

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