SPD schlägt „Erndtebrücker Eigenheimzulage“ vor

Grundsteinlegung der Ruhrterrassen am Freitag, 29.08.2014. Mit dabei sind Daniel Kürten (Geschäftsführer Geno Immobilien), Marco Körkemeyer (Geschäftsführer der Grenzland Bau), Henning Wichart (Vorstand der Geno Bank Essen) (von links). Franziska Bombach/WAZ Fotopool
Grundsteinlegung der Ruhrterrassen am Freitag, 29.08.2014. Mit dabei sind Daniel Kürten (Geschäftsführer Geno Immobilien), Marco Körkemeyer (Geschäftsführer der Grenzland Bau), Henning Wichart (Vorstand der Geno Bank Essen) (von links). Franziska Bombach/WAZ Fotopool
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Mit klingender Münze möchten die Erndtebrücker Sozialdemokraten um Familien mit Kindern als Neubürger werben. Leerstände vermeiden, Immobilien-Preise und den Arbeitsmarkt stabilisieren – mit diesem Konzept sei dasmöglich. Hier gehe Breckerfeld mit gutem Beispiel voran, so die SPD.

Erndtebrück..  Die SPD im Rat der Gemeinde schlägt eine „Erndtebrücker Eigenheimzulage“ vor, um „Familien mit Kindern zum Kauf und Bau von Wohneigentum in Erndtebrück anzuregen“.

Dazu würde eine Werbekampagne gemeinsam mit der „ortsansässigen Wirtschaft“ passen, so die SPD – sie solle „besonders Familien in Ballungszentren ansprechen“, die „von steigenden Mieten und relativ hoher Arbeitslosigkeit betroffen sind“. Diese Kampagne könne auch für die gesamte Region Wittgenstein im Rahmen kommunaler Zusammenarbeit entwickelt werden, meint SPD-Fraktionschef Heiko Becker.

Politiker beraten Mittwoch

Angesichts sinkender Einwohnerzahlen in Wittgenstein blieben mit dem Anreiz einer Zulage die Immobilien-Preise vor Ort stabil, argumentiert Becker weiter. Und Leerstände würden vermieden, so gut es geht. Außerdem stabilisierten Zuzüge von Familien mit Kindern die Höhe von Steuern und Gebühren, den Schulstandort Erndtebrück und den heimischen Arbeitsmarkt. Vorbild für das Konzept ist laut SPD übrigens die schuldenfreie Stadt Breckerfeld.

Politisch beraten werden sollen die SPD-Vorschläge im nächsten Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur am kommenden Mittwoch, 10. September. Der öffentliche Teil der Sitzung im Rathaus an der Talstraße beginnt um 17.30 Uhr.

 

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