Spar-Haushalt ermöglicht Investitionen in der ganzen Stadt

Bad Berleburg.  Auch wenn der Haushalt der Stadt Bad Berleburg erst von den Stadtverordneten am kommenden Montag verabschiedet werden soll, gab es doch schon dickes Lob für Kämmerer Gerd Schneider und sein Team in der Verwaltung. In der Sitzung des Bauausschusses signalisierten Werner Wegener (CDU) und Otto Marburger (SPD) die Zustimmung ihrer Fraktionen zu dem am Dienstagabend in den wesentlichen und den Ausschuss betreffenden Punkten vorgelegten Zahlenwerk.

Dabei ging der Kämmerer auf geplante Investitionen von 4,2 Millionen Euro ein. „Sie können trotz Spar-Haushalt Anreiz für die weitere Entwicklung in Bad Berleburg und allen Ortsteilen sein“, hofft Schneider – und nannte Zahlen:
Verkehrsinfrastruktur fast zwei Millionen Euro, darunter Kanalsanierung und Fahrbahnsanierung „Am Burgfeld“, Moltkestraße, Fertigstellung Bahnübergang Heilbach,
Inklusion Hauptschule für rund 200 000 Euro,
Brandschutz für 620 000 Euro,
Straßenbewirtschaftung inklusive Wirtschaftswege für 900 000 Euro,
Sanierung Sportanlagen für rund 300 000 Euro und
barrierefreundliche ÖPNV-Haltestellen für rund 400 000 Euro.

Für diese Planungen gab’s die Zustimmung aus der Politik. Werner Wegener: „Es ist gut, dass wir alle durch die Jahre mit unseren Bemühungen zum Leitbild soweit gekommen sind und die Investitionen dem gesamten Stadtgebiet zugute kommen.“ Otto Marburger: „Wir waren und sind auf dem richtigen Weg.“ Die Grünen hätten „noch Ungereimten mit Klärungsbedarf“ im Haushalt entdeckt, erklärte Wolfgang Lückert seine Enthaltung.

Was den Brandschutz betrifft, betonte Gerd Schneider „die gute Zusammenarbeit mit der Wehrführung, mit der wir in enger Abstimmungen praktikable Lösungen gefunden haben“. Das sind etwa die Beschaffung neuer Fahrzeuge und Investitionen in den Digitalfunk.

Natürlich freut sich der Kämmerer nicht über den Zugriff aus Siegen auf die Berleburger Finanzen: „Jeder dritte Euro aus unserem Haushalt geht in die Kreisumlage“, machte Schneider deutlich. Die Gebühren für den Winterdienst sowie die Friedhofsgebühren bleiben 2017 laut Haushaltsplan-Entwurf unverändert. Das liegt allerdings daran, dass eine Ausgleichsrücklage von 115 000 Euro in den nächsten zwei Jahren dafür herangezogen wird.

 
 

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