Soldaten rüsten Informatikraum auf

Bad Berleburg..  Die vier Soldaten der Hachenberg-Kaserne um Stabsunteroffizier Daryl Kopf haben mächtig aufgerüstet – und zwar den Computerraum der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule. „Es ist ein Gewinn für die Schule, zeitnah technisch auf den neuesten Stand zu kommen“, findet Schulleiterin Doris Oster, die gleichzeitig darauf verwies, dass dabei auch die Stadt als Schulträger Gewinner ist.

Mit Herzblut bei der Sache

Echte Sieger gab’s auf der Präsention noch mehrere – etwa die Bundeswehr. „Das Projekt ist absolut realitätsnah, und deshalb waren die Jungs mit Herzblut und Engagement bei der Sache“, hebt Lars Gehlhaar als Leiter des Lehr- und Verfahrenszentrums beim Einsatzführungsbereich 2 hervor.

Was aber haben die vier Soldaten denn konkret verändert? „Viele Geräte waren defekt oder die Hardware war beschädigt“, beschreibt Daryl Kopf die Ausgangslage. Er hat sich dann genau wie seine drei Kameraden über 35 Stunden der Grundmodernisierung der IT-Landschaft angenommen. Sein Kollege Eik Pohl hat in diesem Zeitraum ein Datensicherungskonzept erstellt. Mit Sascha Amberg war auch ein Angehöriger der Marine an der Aufrüstung beteiligt. Er hat sich um einen sicheren Internet-Zugang und die Sperrung „verbotener“ Seiten gekümmert. Robin Schumann war der Vierte im Bunde: Er hat ein digitales Datenboard kreiert.

Fächerübergreifend genutzt

Die Lehrer wie Clemens Urban oder Christina Feige-Meyer sind begeistert. „Wir sind zufrieden und dankbar“, lobt Kollege Ernst Ullrich den Einsatz der vier Soldaten. Denn der Raum wird rege genutzt, etwa zur Internet-Recherche oder auch fächerübergreifend.

Zufriedene Gesichter auch bei An­dreas Kus und Angelika Winkler vom Schulträger, denn die Stadt Bad Berleburg hat immerhin 22 000 Euro in Hard- und Software investiert. „Stimmige und zeitnahe IT-Lösungen für unsere Schulen sind uns sehr wichtig“, macht die Fachbereichsleiterin deutlich. Zuvor durften sich Winkler und Kus aber noch über ein nettes Kompliment freuen: „Der Schulträger ermöglicht alles, was an der Grenze des Machbaren liegt.“ Das Lob stammt aus dem Mund von Schulleiterin Doris Oster.

Die Idee zu diesem Projekt stammt ursprünglich vom Schulträger selbst – und es ist noch längst nicht zu Ende. Daryl Kopf kündigte an, dass es in der Schule noch einige Bereiche gebe, die ebenfalls aufgerüstet werden müssten.

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