Posaunen-Klänge forcieren Berührung von Himmel und Erde

Dirigent Günter Gerhardt gab sich beim Konzert in Hesselbach
Dirigent Günter Gerhardt gab sich beim Konzert in Hesselbach
Foto: Heiner Lenze

Hesselbach.. Standesgemäß und fast mit dem 17-Uhr-Glockenschlag hat Martin Gerhardt das mit Spannung erwartete Konzert zum 110. Geburtstag des CVJM Hesselbach eingeläutet, und die Veranstaltung stand am Sonntag noch passenderweise unter folgenden Motto: „Da berühren sind Himmel und Erde“. Schließlich sei vor 25 Jahren auch die Mauer in Berlin gefallen, da haben sich ebenfalls Himmel und Erde berührt, führte der musikalische Leiter in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kapelle aus.

Martin Gerhardt hatte zum Jubiläumskonzert niemanden explizit begrüßt, von den engagierten Jungbläsern einmal abgesehen. Ihr gelungener Aufritt unterstrich am Sonntag wieder ganz eindeutig die gute Nachwuchswuchsarbeit im Posaunenchor des CVJM unter Leitung von Günter Gerhardt. Begonnen hatten die Feierlichkeiten zum 110. Geburtstag aber bereits etwas früher.

Geschichte des Vereins

Im Rahmen einer kleinen Ausstellung konnten sich Interessierte über die Arbeit und die Geschichte des Vereins umfassend informieren. Im Mittelpunkt stand natürlich die abwechslungsreiche Reise durch die Musikgeschichte und dazu kam nicht zum ersten Mal tatkräftige Unterstützung von den Bläsern von „Schönbergbrass“ aus dem Taunus.

Auch der Frauenchor Canticum Novum mit Leiterin Katja Kaiser hat mit seiner gekonnten Gesangseinlagen das Publikum nicht nur zu reichliche Applaus animiert, sondern auch dazu beigetragen, dass sich Himmel und Erde während des Konzerts wohl des Öfteren berührt haben dürften.

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