Otto Düsberg hätte am liebsten abgelehnt

Otto Düsberg (2. von rechts) wurde gemeinsam mit anderen verdienten Bad Laasphern für seinen besonderen Einsatz im Ehrenamt ausgezeichnet.
Otto Düsberg (2. von rechts) wurde gemeinsam mit anderen verdienten Bad Laasphern für seinen besonderen Einsatz im Ehrenamt ausgezeichnet.
Foto: Lars-Peter Dickel
Am Ende nimmt der frühere Bad Laaspher Bürgermeister die Ehrenamtsauszeichnung aber doch noch entgegen. Mit viel Rührung nach der Laudatio.

Bad Laasphe..  Die Stadt Bad Laasphe hat jetzt Menschen für ihr besonders starkes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Einer, der diese Ehrung am liebsten abgelehnt hätte wie der inzwischen verstorbene Literatur-Papst Marcel Reich-Ranicki 2008 den Fernsehpreis, nahm sie am Ende doch besonders gerührt entgegen. Die Rede ist vom früheren Bad Laaspher Bürgermeister Otto Düsberg, der mit stehenden Ovationen auf die Bühne im Haus des Gastes geleitet wurde.

Laudatio stimmte Geehrten um

Der Grund für Düsbergs Rührung war die Laudatio seines Freundes Helmut Wickel. Der lobte das Engagement des damals ehrenamtlichen Bürgermeisters vor allem für den Freundeskreis Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, die Städtepartnerschaften mit Chateauneuf sur Loire, Tamworth, Löwenberg und auch die Arbeit im Kulturring Bad Laasphe.

Aber Helmut Wickel würdigte bei dieser Gelegenheit auch den sportlichen Ehrgeiz des fast 80-jährigen, den dieser immer noch in Turngruppen des TV Laasphe an den Tag lege. Solcherart und vor allem mit charmantem Understatement gelobt, nahm Otto Düsberg die Ehrung schließlich gerne an.

Weitere Auszeichnungen

Mit ihm wurden außerdem weitere äußerst verdiente Bürger der Stadt ausgezeichnet. So wurden das Wirken des Kneippvereins-Vorsitzenden Kurt-Manfred Schäfer und das von Helmut Grammel in der Hebertshäuser Dorfgemeinschaft sowie der Einsatz der Feudinger Richard Weber, Hermann Strack und Erhard Kuhli für das örtliche Ehrenmal gewürdigt.

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