Nur durch Zufall auf der Feier

Nur durch einen Zufall sind die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Kaarst in Erndtebrück gelandet. Sie durften mit dem Teleskopmast in die Höhe fahren.
Nur durch einen Zufall sind die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Kaarst in Erndtebrück gelandet. Sie durften mit dem Teleskopmast in die Höhe fahren.
Foto: WP

Erndtbrück..  „Die Feuerwehr hat den 111. Geburtstag dazu genutzt, ihr gesamtes Spektrum darzustellen,“ so formulierte es Erndtebrücks Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel, der sich darüber freute, dass sich beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Erndtebrück so viele Interessierte in geselliger Runde informierten. Der pure Zufall hatte den Blauröcken noch exakt 26 zusätzliche Gäste geschert – und das kam so: Die Jugendfeuerwehr aus Kaarst bei Neuss war auf dem Weg in das Abenteuerdorf in Wemlighausen.

In der Erndtebrücker Ortsmitte ist dann dem Team um Stadtjugendfeuerwehrwart Marco Cardinale das Werbebanner mit dem Feuerwehrfest ins Auge gefallen. Zwischen Kaarst und der Edergemeinde gibt es in Sachen Brandabwehr übrigens einige Unterschiede: „Für 48 000 Einwohner haben wir zwei Löschzüge. Unsere rund 480 Einsätze pro Jahr bringen uns knapp an die Hauptamtlichkeit“, so Cardinale.

Größere Fahrzeugflotte

Klar haben die Rheinländer eine größere Fahrzeugflotte, ein Teleskopfahrzeug besitzen sie aber nicht. Mit diesem Gerät ging es für den Nachwuchs noch in die Höhe, und die angehenden Feuerwehrleute durften sich Erndtebrück aus der Vogelperspektive anschauen.

Sehr zufrieden zeigte auch Heinz-Josef Linten beim Tag der offenen Tür, den der CDU-Bürgermeisterkandidat als „Leistungsschau der Feuerwehr“ bezeichnete – und auf die könne man sich im Notfall immer verlassen.

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