Noch einmal ein großes Lob für Demkmalpfleger Eberhard Bauer

Bad Laasphe..  An einen richtigen Ruhestand denkt Eberhard Bauer nicht. Wenn sein Rat gefragt sei, stehe er nach wie vor zur Verfügung, versicherte er auf der jüngsten Sitzung des Denkmalausschusses. Dort wurde Bauer offiziell verabschiedet: Nach fast 30 Jahren als Beauftragter für Denkmalpflege schied der 83-Jährige aus dem Amt aus.

Seit Anfang der 80er-Jahre hatte sich Bauer Verdienste um den Schutz historischer Gebäude in Laasphe und seinen Ortsteilen erworben. Stephan Wagner (SPD), der Ausschussvorsitzende, würdigte den ehemaligen Lehrer am Städtischen Gymnasium: „Er hat maßgeblich zur Baufibel beigetragen, er war die Verbindung zwischen Laasphe und dem Denkmalamt in Münster.“ Auch im Gestaltungsbeirat, dem Bauer ab 1988 vorsaß, habe er sich Anerkennung erworben. Der Geehrte nutzte seine Verabschiedung für ein Bekenntnis zu Laasphe und einen Seitenhieb auf die Nachbargemeinden: „Welche Gebäude eignen sich als Postkartenmotiv? In Berleburg gibt es das Schloss, in Biedenkopf die Burg, aber wir haben die ganze Altstadt. Mit diesem Vergleich können wir werben.“

Bauer hatte seinen Rücktritt schon 2009 verkündet und mit seinem Alter begründet. Die Suche nach einem neuen Beauftragten gestaltete sich schwierig. Erst im vergangenen Jahr war mit dem Banfer Wolfgang Zoche ein Nachfolger vorgestellt worden. Bis dahin hatte Bauer sich weiter um die Denkmalpflege gekümmert.

 
 

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