Förderung eine Chance für die Region

Wittgenstein..  Die Entscheidung des Landes, Wittgenstein im Rahmen des Leader-Programms bis 2020 mit 2,3 Millionen Euro zu fördern (wir berichteten), wird als große Chance für die heimische Region gewertet. Und sie kam früher als erwartet. „Wir hatten erst im Oktober damit gerechnet“, verwies Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann gegenüber unserer Zeitung auf den zunächst anvisierten Zeitrahmen. Dass die Entscheidung schon jetzt gefallen sei eröffne zeitlich neue Perspektiven. Gleichzeitig dankte Fuhrmann allen Beteiligten an der Bewerbung, die vor dem Hintergrund der EU-Vorgaben nicht einfach gewesen sei. Zudem sei man die kleinste Region im Wettbewerb gewesen.

1,5 hauptamtliche Stellen

Mit der Förderung hat man jetzt Finanzmittel für vier Handlungsfelder: Versorgung und Integration, Zusammenleben in Dorf und Stadt, Naturtourismus, Freizeit und Natur erleben sowie Klimaschutz und nachhaltige Energienutzung. Darunter fallen mehr als 20 Dorfprojekte. Im „Labor Wittgenstein“ sollen für insgesamt 3,4 Millionen Euro zukunftsgerichtete Lösungen in Sachen Demografie erarbeitet werden, aus denen Erkenntnisse für ganz NRW abgeleitet werden könnten.

Die drei Wittgensteiner Kommunen müssen für die interkommunale Aufgabe nun einen Verein mit Vorstand, Geschäftsführung und Arbeitsgruppen für die vier Handlungsfelder gründen. Dazu wollen sich die Bürgermeister kurzfristig treffen. 1,5 hauptamtliche Stellen sind vorgesehen.

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