Fördergeld für alte Mühle und Nahwärmenetz

Wittgenstein..  Das Labor der Leader-Region Wittgenstein lebt: Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) hat erste innovative Projekte beschlossen. Im Beisein eines Vertreters der Bezirksregierung Arnsberg wurden sie von ihren Antragstellern auch persönlich präsentiert.

Als „laborhaft“ bewertet die LAG das Vorhaben zur Aufwertung der ehemaligen Wassermühle in Feudingen (Alte Mühle Treude) zu einer „Erlebnismühle“. Besonders gelobt wurde das Projekt der Familie Jana-Tröller wegen seines didaktischen Konzepts „Vom Korn zur Kruste“, mit dem vor allem junge Menschen in Wittgenstein und von außerhalb für das alte regionstypische Müller-Handwerk fasziniert werden sollen.

Wie ein Nahwärmenetz auf der Basis von Energieholz technisch aufgebaut werden kann, hat die Initiative Nahwärmenetz Birkelbach-Womelsdorf mit großer Unterstützung der Dorf-Bevölkerung bereits erkundet. Nun möchten die Bürger in einer Machbarkeitsstudie belegen, wie das Nahwärmenetz in einem regionalen Wirtschaftskreislauf funktioniert. Denn viele private Haushalte in Birkelbach und Womelsdorf möchten das innovative Wärmeversorgungsnetz nutzen. Geplant ist der Einsatz von sogenanntem Restholz, das aus der regionalen Forstwirtschaft und Gehölzpflege stammt.

Unterstützung für Trauerbegleiter

Modellhaft auch das Vorhaben des Ambulanten Hospizdienstes Wittgenstein im Diakonischen Werk, engagierte Menschen aus der Region als ehrenamtliche Trauerbegleiter zu schulen. Der Hospizdienst hat für den Zweck Räume in Bad Berleburg und Bad Laasphe eröffnet, sogenannte „Lebenscafés für Trauernde“. Die LAG unterstützt die Schulungen als soziales Miteinander aus Leader-Mitteln.

Damit die drei Projekte möglichst bald in den Genuss der Leader-Förderung kommen, wird das Regionalmanagement die Initiatoren auch bei den Anträgen unterstützen.

 
 

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