Die Vereine sind sich deutlich näher gekommen

Thomas Roth bei der Eröffnung des Westfälischen Schützentages in Erndtebrück
Thomas Roth bei der Eröffnung des Westfälischen Schützentages in Erndtebrück
Foto: Ralf Hermann

Erndtebrück.  Über 2500 Schützen im Festzug, eine wegweisende Delegierten-Tagung und stimmungsvolle Festakte – der 66. Westfälische Schützentag ist Geschichte. Der Schützenkreis-Vorsitzende Thomas Roth zieht im Gespräch mit der Heimatzeitung ein Fazit.

1 Zwei Tage ist er her, der 66. Westfälische Schützentag. Können Sie schon Bilanz ziehen?

Wir sind mit der gesamten Veranstaltung sehr zufrieden. Wichtig war uns, vor den Westfalen zu bestehen, dies haben wir geschafft. Wir haben sehr viel positive Resonanz von den Vereinen und aus der Bevölkerung, die wunderbar mitgemacht hat, erhalten.

2 Ist denn organisatorisch alles glatt gelaufen?

Ja, wir hatten 180 bis 200 Helferinnen und Helfer im Einsatz, denen allen ein großes Lob gebührt. Dazu gehören unter anderem auch Freiwillige Feuerwehr, DRK und Polizei. Alles verlief reibungslos, so macht es besonders viel Spaß.

3 Vor einer Veranstaltung in dieser Größenordnung ist die Finanzierung oft ein Risiko.

Natürlich hatten wir da vorab auch Sorgen. Wir können aber sagen, dass es kein Defizit geben wird, sondern eher einen Überschuss. Auch finanziell wird es also eine runde Sache sein.

4 Hat sich das Verhältnis der sechs an der Organisation beteiligten Vereine verändert?

Auf jeden Fall. Die Vorbereitungen haben die Vereine zusammengeschweißt. Wir sind uns durch die Diskussionen, die wir geführt haben, und durch die Probleme, die wir gemeinsam gelöst haben, deutlich näher gekommen. Sicherlich werden wir den Schützentag noch einmal gemeinsam Revue passieren lassen.

5 Würden Sie in der ersten Nachbetrachtung irgendetwas anders machen?

Nein, natürlich kann man immer unterschiedliche Lösungen für so eine Organisation finden. Ein Beispiel ist da der Festzug-Ablauf. Ich glaube aber, dass wir insgesamt eine optimale Mischung gefunden haben. Nun sind wir mit den Westfälischen Schützentagen in der Region aber auch erstmal durch. Dies sollte man nicht überstrapazieren, sonst verliert die Veranstaltung ihren besonderen Reiz.

6 Würden Sie der Stadt Gütersloh als Veranstalter im nächsten Jahr etwas raten?

Nein, ich weiß, dass Gütersloh in der Vorbereitung schon sehr weit ist. Gütersloh hat ganz andere Voraussetzungen, da ist es schwer, einen Tipp zu geben. Wir werden uns sicher im Vorfeld treffen und natürlich am 67. Westfälischen Schützentag teilnehmen.

 
 

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