„Die Radtouristen sind für uns ein Zukunftsmarkt“

Bad Berleburg..  An der inhaltlichen Ausrichtung wird noch gefeilt, aber das Projekt „Radwegnetz“ hat in Bad Berleburg einen neuen Stellenwert bekommen, zumal nun auch die Politik für das Thema sensibilisiert worden ist. Gefragt ist natürlich auch die BLB-Tourismus-GmbH. Deren Geschäftsführer And reas Bernshausen steht Rede und Antwort.

1 Unter dem Oberbegriff „Natur-Tourismus“ möchte sich Bad Berleburg auch der wachsenden Gruppe von Fahrradfahrern empfehlen. Hat die Region tatsächlich die geeignete Infrastruktur oder muss daran gearbeitet werden?

Naturnaher Tourismus und Radtourismus muss aus meiner Sicht immer in einem Miteinander geschehen. Das Eine schließt das Andere nicht aus. Ausgewählte und gut beschilderte Strecken sind wünschenswert. Dabei sollten die Bedürfnisse aller Beteiligten (auch die der Waldbauern) berücksichtigt werden. Die Radtouristen werden ein Zukunftsmarkt für uns sein. Die Infrastruktur muss dafür aber noch ausgebaut werden. Gute Ansätze gibt es ja schon. Rüdiger Grebe und Wolfgang Grund sind gerade gemeinsam mit der „Radwerkstatt“ dabei, etwas konzeptionell zu erarbeiten.

2 Ist der künftige Bürgerradweg zwischen Aue und Grünewald ein Zukunftsmodell?

Die Anbindung der Ortschaften untereinander und die Ausweitung der Radwege sind Bausteine, um unsere Region für Touristen und Einheimische attraktiver zu gestalten.

3 Müssen sich Radfahrer die Routenplanung im Internet erschließen und ausdrucken oder gibt es eine Rad-Karte für Bad Berleburg bzw. Wittgenstein?

Ohne Gewähr: Ich habe zumindest gehört, dass es eine Karte geben wird. Ich glaube aber, gerade was die Reichweite der Radfahrer betrifft, dass es keinen Sinn macht, nur für Wittgenstein geschweige denn Bad Berleburg eine Karte zu machen. Das Projekt wurde weit vor meiner Zeit angestoßen und ich bin bisher nicht eingebunden. Denke aber, dass dies bei den beteiligten Personen sehr gut aufgehoben ist.

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