Die perfekte Ergänzung in der „Villa am Park“

Bad Berleburg.  Die Räume im Haus der „Rothaar Assekuranz“ an der Berleburger Poststraße bieten derzeit noch beste Möglichkeit für Ausstellungen. Jochen Dickel, Mitbetreiber des Unternehmens in der „Villa“ am Stadtpark, weiß um die Harmonie des Gebäudes. Im Parterre fand nun die zweite Kunstausstellung ihren Platz, und das sehr geschmackvoll.

Die Künstlerin Peggy Habiger aus Bad Laasphe, Mitglied der Wittgensteiner Kunstgesellschaft, und die Bad Laaspher Märchenerzählerin Katja Heinzelmann sind in Berleburg keine „unbeschriebenen Blätter“. Sie haben sich beide schon vor Ort einen Namen gemacht.

Die kleine, aber feine Ausstellung „Mondblume“ von Peggy Habiger mit 17 Motiven aus der Sagen- und Märchenwelt, der Filmgeschichte, der Natur und der eigenen Fantasie leitete Katja Heinzelmann am Donnerstagabend mit entsprechenden Märchen, Gedichten und Reimen vor zahlreichen interessierten Besuchern ein.

Das Ensemble Erzählerin und bildende Künstlerin machte außerordentlichen Spaß. Das Farbenfrohe in Peggy Habigers Acrylbildern erweiterte die Märchenkundige mit einer kleinen Auswahl ihres riesengroßen Geschichtenrepertoires aus aller Welt. Katja Heinzelmann ist „märchenhaft“ geschult und kennt Geschichten, Mythen und Sagen aus den entlegensten Winkeln der Welt. Entsprechend zu Peggy Habigers „Asia Frauen“ hatte sie ad hoc drei Erzählungen aus Japan und China parat. Traum, himmlisch und dann wieder sehr „unterirdisch“ ging es auch nach Norwegen in die Welt des Wundersamen.

Katja Heinzelmann füllte Peggy Habigers 17 Werke mit Faszinierendem, sie konnte an jede Geschichte eine weitere anhängen und umfasste damit beinahe jedes einzelne Kunstwerk Peggy Habigers, was aus allen Perspektiven ein Hingucker ist. Der ruhige Pinselstrich, das Modellieren am und auf dem Bild mit Farbe und Intuition sind in jedem Werk sehr ästhetisch und laden zum Verweilen und Schauen ein.

„Frauenlastige“ Veranstaltung

Nicht nur in den Räumen der Villa, auch daheim kann ein Bild von Peggy Habiger zur Geltung kommen. Erstaunlich war, dass zwar zwei Frauen sich für ihre Kunst zusammenfanden, die Veranstaltung aber auch sonst sehr „frauenlastig“ war.

Die Werke Peggy Habigers können übrigens erworben werden. „Auf Wunsch können Interessierte gern die Ausstellung während der Öffnungszeiten der Rothaar Assekuranz besuchen“, so Jochen Dickel. „Das Gebäude bietet noch viele weitere Möglichkeiten der künstlerischen Nutzung. „Wir sind immer offen für Ideen und haben schon Weiteres für 2015 in Augenschein genommen“, freut sich der Versicherungsfachwirt.

 
 

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