Bekannte Namen zum 40-jährigen Bestehen

Ein bisschen Lampenfieber vor den rauschenden Konzerten der Geburtstags-Festwoche können sie nicht verstecken. Der Vorstand der Kulturgemeinde Bad Berleburg mit Otto Marburger (l.), Bettina Born und Andreas Wolf. Im Bild fehlt der zweite Vorsitzende Christoph Haupt.
Ein bisschen Lampenfieber vor den rauschenden Konzerten der Geburtstags-Festwoche können sie nicht verstecken. Der Vorstand der Kulturgemeinde Bad Berleburg mit Otto Marburger (l.), Bettina Born und Andreas Wolf. Im Bild fehlt der zweite Vorsitzende Christoph Haupt.
Foto: WP

Bad Berleburg..  (cs) Für die Kulturgemeinde Bad Berleburg und für alle Freunde der Kammermusik, Klassik, Romantik oder auch des Barock öffnen sich zum 40. Mal die Pforten von Schloss Berleburg zur Internationalen Musikfestwoche (IMFW).

Mit Enthusiasmus, Freude und Einsatz ist das Vorstandsteam um Otto Marburger mit dem künstlerischen Leiter der Festreihe, Luz Leskowitz, um einwandfreies Gelingen bemüht. Seit Monaten laufen hier die Vorbereitungen.

Namen wie Anneliese Rothenberger, Hermann Prey, Rudolf Schock, das Ludwig Güttler-Ensemble oder der als lächelnde Titan bekannte russische Cellist Msistislaw Rostropowitsch haben im kleinen Residenzstädtchen in der Vergangenheit ihre Auftritte gehabt. Heute sind dies nicht mindere bekannte Persönlichkeiten, die Scharen von Musikfans in das alte Gemäuer ziehen werden. Allen voran ist diesmal der 31-jährige Pianist Martin Stadtfeld zu nennen. Der Träger mehrerer Echo-Preise bekam mit 23 Jahren einen Exklusiv-Vertrag bei Sony-Classics. In Berleburg wird er beim Themenabend „Bach total“ seine Interpretation der „Goldberg-Variationen“ geben, die in Fachkreisen eigentlich als unspielbar gelten.

Die Israelin und Musikerkollegin Sharon Bezaly (Flöte) wird gern der Bedeutung halber mit Vladimir Horrowitz und David Oistrach verglichen. Sie wird gemeinsam mit Karl Leister (Klarinette) und Hansjörg Schellenberger (Oboe) den vierten Abend beim Bläserfest bestreiten.

Doch was wäre die IMFW ohne die Stammgäste „Salzburger Solisten“. Die dänische Kontrabassistin Mette Hanskov, die Issaenkova - Zwillinge oder der Jungstar Andreas Brantelid, der nun ein Stradivari-Cello sein Eigen auf Lebenszeit nennen darf, werden sich bei allen sechs Konzerten die Klinke in die Hand geben.

Der Auftakt

Der Auftakt der Festivitäten kann sich in jeder Hinsicht sehen lassen. Sind es nicht allein die musizierenden Solisten Jeremy Menuhin (Piano) und Julius Berger (Cello), so lassen doch auch die geplanten Kompositionen mit Mozarts Ouvertüre zu „Figaros Hochzeit“, Haydns „Sinfonia Concertante“ oder dem Schubertschen Forellenquintett auf einen schönen Abend hoffen.

In „Erinnerungen“ kann der Konzertbesucher am zweiten Abend schwelgen. Dann werden sich Franz Schuber (Arpeggione-Sonate“ und „Lebensstürme“), Mozart, und Johannes Brahms als Komponisten schmeichelhafter Klavierwerke ein Stelldichein geben. Die Pianistin Mookie Menuhin wird an diesem Tag in den Reigen der Aktiven bei der 40 IMFW aufgenommen.

Familien-Matinee

In der Familien-Matinee am Abschlusstag der Woche kommen kleine Gäste auf ihre Kosten, bevor dann das Finale am Abend mit aufsehenerregendem Repertoire und Komponisten wie Mozart, Bach, Kalevi Aho, Debussy, Tschaikowsky und Beethoven wohl in die Historie der IMFW eingehen wird.

Der Vorstand der Kulturgemeinde betont, dass die Preise für alle Konzerte bewusst moderat gehalten wurden, da alle Künstler hinsichtlich ihrer Gagen mit sozialem Engagement arbeiten.

Der Vorverkauf für die Konzertreihe hat bereits begonnen bei der Pro-Ticket Hotline unter 0231/ 9172290.

 
 

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