Wenden geht neuen Weg beim Straßenausbau

Der Adlerweg in Hünsborn wird für 85000 Euro qualifiziert ausgebaut.
Der Adlerweg in Hünsborn wird für 85000 Euro qualifiziert ausgebaut.
Foto: WP

Wenden..  Bei der Sanierung der Straßen geht die Gemeinde Wenden einen neuen Weg. „Wir wollen als Verwaltung ein Straßenbauprogramm aufstellen“, sagte Baudezernentin Judith Feldner im Bauausschuss. Und stieß damit bei den Politikern auf offene Ohren. Mit einem solchen strategischen Konzept gebe es „eine gewisse Planungssicherheit für Verwaltung und Politiker“, so die Baudezernentin: „Man kann sich schon seelisch darauf vorbereiten. Für die Verwaltung ist es einfacher und zielorientierter, mit einem solchen Programm zu arbeiten. Wir würden das gerne im nächsten Jahr in Angriff nehmen.“

Vorlaufzeit ist wichtig

Geplant ist, im kommenden Jahr bereits für 2016 ein Straßenausbauprogramm zu erarbeiten. „Begründet ist dies in der Vorlaufzeit von etwa einem Jahr, um die Maßnahmen zu planen, abzustimmen, auszuschreiben und zu vergeben“, so die Verwaltung. Sobald der Haushaltsplan für das folgende Jahr beschlossen sei, werde die bereits vorliegende Planung zur Ausschreibung genutzt. Diese Vorlaufzeit sei auch deshalb wichtig, weil im Vorfeld von Straßenbaumaßnahmen auch Kanäle und Hausanschlüsse untersucht werden müssen und die Auswertung bzw. Sanierungsplanung sehr viel Zeit in Anspruch nehme. Diese Vorgehensweise biete der Verwaltung, der Politik und den Bürgern Konsequenz und Sicherheit in der Abschätzung von Arbeitsaufwand und entstehenden Kosten.

Fünf Straßen werden ausgebaut

Bevor das neue Straßenausbauprogramm umgesetzt wird, gilt der Focus den Maßnahmen im kommenden Jahr. Und hier gibt es fünf Straßen, die laut Verwaltung „unter technischen Gesichtspunkten dringend ausgebaut werden müssen“. Die Maßnahmen seien mit den örtlichen Ratsmitgliedern im Rahmen von Ortsbegehungen abgestimmt worden. Wer sich vor Ort ein Bild macht, kann das nachvollziehen. So ist zum Beispiel die Windhorststraße in Hünsborn in einem verheerenden Zustand. Für 85 000 Euro soll sie - wie die anderen vier Straßen auch - erstmals qualifiziert ausgebaut und daher mit den Anliegern nach Baugesetzbuch abgerechnet werden. Zudem handelt es sich noch um den Adlerweg (180 000 Euro) und die Windbuschstraße (85 000 Euro) in Hünsborn sowie in Ottfingen die Straße „Im Schulgarten“ (310 000 Euro) und die Holzackerstraße (125 000 Euro).

Die Planungen sollen zeitnah aufgenommen werden, damit sie nach dem Beschluss des Haushaltes in der Ratssitzung am 25. Februar 2015 den Anliegern vorgestellt werden können. „Ziel soll es sein, die Maßnahmen möglichst früh auszuschreiben und durchzuführen, damit man nicht zu weit ins Jahr vorrückt“, so die Verwaltung.

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