Von KGB bis James Bond

Foto: WP

Meggen.. Mit einem Knaller eröffnete die Spionageausstellung „Top secret – Spionage von KGB bis James Bond“ am vergangenen Samstag im Galileo-Park in Meggen ihre Pforten.
Über zwei Pyramiden verteilt zeigt die Ausstellung Originalexponate des Kalten Krieges aus der Welt der Geheimdienste Stasi, KGB, CIA und BND und schlägt den Bogen zur Fiktion durch die Exponate aus James-Bond-Filmen.

Den Höhepunkt der Vernissage stellte der Auftritt des badischen Entertainers Thomas Rothfuß da. Der Schäferbarde, Musiker und Dichter brachte den geladenen Gästen das eher ernste Thema der Spionage auf unterhaltsame und humorvolle Weise nahe.

Dabei brauchte seine Ode an die Spionage und die Leihgeber Heinrich Peyers (Spionage-Exponate) und Chris Distin (Originale James-Bond-Exponate) keinen Vergleich mit seinem großen Vorbild Heinz Erhardt zu scheuen.

Ganz im Stile des großen Komikers enttarnte er dabei zahlreiche Prominente, wie Boris Becker im Kleiderschrank, als Spione. Und bei seinen eigenwilligen Interpretationen deutscher Volkslieder, wie „Auf einem Baum ein Kuckuck“ zeigte er dem begeisterten Publikum, dass selbst unser deutsches Volksliedergut von Intrigen und Spionage durchzogen ist.

Stilecht mit Martini – gerührt, nicht geschüttelt – eröffneten die Leihgeber Heinrich Peyers und Chris Distin zusammen mit dem Galileo-Park dann die Spionageausstellung in der Science-Pyramide. Mehrere Hundert Original Spionage-Werkzeuge aus der Sammlung von Dr. Heinrich Peyers wie versteckte Kameras, Waffen, Abhörwanzen, Störsender oder Chiffriergeräte, geben den Besuchern die Gelegenheit, sich einen Überblick über die geheimen Techniken des Kalten Krieges zu verschaffen. Das beeindruckendste Exponat ist dabei sicherlich der VW Golf mit eingebauten Raketenwerfern, Maschinengewehr, Flammenwerfer, Nebelwerfern, Propeller (für Flussdurchquerungen) und Kreissäge, der als Stuntfahrzeug für das Galileo-Mysteries-Spezial „Technik von James Bond“ diente.

In der Show Pyramide bestaunten die Besucher ein große Anzahl an Originalexponaten, Drehbüchern, Storyboards und Fotos vom Set der James-Bond-Filmproduktionen. Diese Ausstellungsstücke stammen aus der Sammlung des Engländers Chris Distin, der durch seine persönlichen Kontakte über die letzten 20 Jahre zahlreiche Originale für Sammlung bekommen konnte, die man sonst nur aus den Filmen kennt.

Die Ausstellung „Top secret“ ist vom 15. Januar bis 25. Mail im Galileo Park in den Sauerland Pyramiden von Dienstag bis Sonntag, 10 – 17 Uhr zu besichtigen.

 

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