Vom langsamen Walzer bis zum flotten Marsch

Altenhof..  Wenn der Musikverein „Lyra“ zum Jahreskonzert in die Bürgerbegegnungsstätte einlädt, dann sind drei Dinge sicher: volles Haus, ein bestens aufgelegtes Orchester und ein zufriedenes Publikum. Dirigent Marco Linde hatte ein abwechslungsreiches Programm von der schwungvollen Polka bis zum langsamen Walzer und von der Ouvertüre bis zur Filmmusik zusammengestellt. Einen Marsch, den „Givenchy-Marsch“, gab es auch zum Auftakt.

Von den kräftigen Klängen zu Beginn spannten die Musikerinnen und Musiker mit der Ouvertüre zur Oper „Pique Dame“ von Franz von Suppé den Bogen in musikalisch leichte Gewässer. Spritzig und humorvoll vorgetragen zeigte das Orchester, dass ihm auch solche Werke keine Schwierigkeiten mehr bereiten.

Herausforderung

Die musikalische Herausforderung meisterte der Musikverein auch mit dem „Blumen-Walzer“ von Peter Iljitsch Tschaikowski. Das Werk aus der Oberstufe wurde vom Orchester toll umgesetzt und großer Beifall war die Belohnung.

Mit der „Borsicka-Polka“ von Josef Repa begaben sich die Musiker auf das Terrain der mitteleuropäischen, volkstümlichen Blasmusik.

Bei der Symphonischen Ouvertüre „Slovenia“ hatte Moderator Dominik Stahl mit seiner Aufforderung: „Schließen Sie die Augen, spüren sie den Aufmarsch und genießen Sie den Ausblick auf die Karpaten“ nicht zuviel versprochen. Die Dramaturgie des Stücks war spürbar. Mit dem Marsch nach Melodien des Königs von Hannover verabschiedete sich der Musikverein in die wohlverdiente Pause. Als Eröffnungswerk bestens geeignet stand zu Beginn der zweiten Konzerthälfte „Heart in Motion“ von Satoshi Yagisawa auf dem Programm.

Mit dem Erfolgsmusical „The Lion King“ von Hans Zimmer, arrangiert von John Higgins, setzten die Altenhofer die rhythmischen Melodien fort. Als aufregende Mischung erwies sich „Absolute Crossover“ von Otto M. Schwarz. Zum Abschluss kehrte der Musikverein „Lyra“ mit dem bekannten und beliebten Marsch „Dem Land Tirol die Treue“ zur Kategorie Märsche zurück. Mit dem Werk endete, nach langanhaltendem Schlussapplaus und Zugaben, ein hörenswertes Konzert.

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