Vision für Südwestfalen entwickeln

Die LEADER-Beauftragten aus acht der elf südwestfälischen LEADER-Regionen sowie die Mitarbeiter der Tourismus-Verbände, der Südwestfalen Agentur und der Bezirksregierung Arnsberg trafen sich jetzt zum Werkstatt-Gespräch im Alten Bahnhof Hützemert.
Die LEADER-Beauftragten aus acht der elf südwestfälischen LEADER-Regionen sowie die Mitarbeiter der Tourismus-Verbände, der Südwestfalen Agentur und der Bezirksregierung Arnsberg trafen sich jetzt zum Werkstatt-Gespräch im Alten Bahnhof Hützemert.
Foto: WP
Im Alten Bahnhof in Hützemert besprachen die LEADER-Beauftragten der südwestfälischen Regionen sowie Tourismus-Experten und Verteter der Bezirksregierung die gemeinsame Strategie.

Hützemert/Kreis Olpe..  Wegweisend war das Auftakt-Gespräch im Hützemerter Alten Bahnhof, das jetzt die Regionalmanager aus acht der elf südwestfälischen LEADER-Regionen, Vertreter von Sauerland Tourismus, Touristikverband Siegerland-Wittgenstein, Bezirksregierung Arnsberg und Südwestfalen Agentur führten. Das Treffen diente auch dem Kennenlernen aller Beteiligten, schließlich haben die LEADER-Manager in den einzelnen Regionen zum Teil erst vor wenigen Wochen ihre Arbeit aufgenommen.

Welches sind die wichtigsten Themen und Handlungsansätze? Wo liegen Schwerpunkte? Wo gibt es Gemeinsamkeiten? Wie kann man auf südwestfälischer Ebene zusammenarbeiten? Diese und viele weitere Fragen wurden diskutiert, Ideen entwickelt und das weitere Vorgehen abgesprochen. „Oftmals bewegen wir uns in ähnlichen Themenfeldern“, so Dr. Stephanie Arens von der Südwestfalen Agentur, „gerade im Bereich Ländliche Entwicklung gibt es jede Menge Synergien, die wir nutzen sollten.“

Rad nicht neu erfinden

Im Grunde, so Arens weiter, „wollen wir alle dasselbe – die Strukturprobleme angehen, kluge Ideen und Lösungen finden und die Region für Menschen, die hier leben, vor allem auch für junge Menschen, auch in Zukunft lebenswert gestalten.“

In einem ersten Aufschlag stellten die Tourismusverbände und die Südwestfalen Agentur die Region Südwestfalen, ihre Strukturen, Themen und Projekte vor. Thomas Weber, Vorsitzender des Sauerland Tourismus, unterstrich die Intention des Treffens: „Wir müssen das Rad ja nicht dreimal neu erfinden.“ Es gehe zunächst darum, sich bekanntzumachen und die verschiedenen LEADER-Projekte mit denen der Südwestfalen Agentur und der Tourismusverbände abzugleichen. „Wir haben die Riesenchance, alles gut miteinander abzustimmen und die Riesengefahr, dass jeder vor sich hinwurschtelt.“

Gute Stimmung

Andreas Pletziger von der Bezirksregierung wies nochmal eindringlich auf die Chancen des LEADER- Programms hin, gerade auch ganz neue Projektideen auszuprobieren.

Inspiriert von dem, was es bereits gibt, aber auch mit vielen neuen frischen Perspektiven stellten die Vertreter der LEADER-Regionen ihre wichtigsten Themen und auch schon einige konkrete Projektideen für mögliche südwestfälische Netzwerk-Projekte vor.

Die sehr konstruktive und offene Herangehensweise aller Beteiligen und die gute Stimmung bei diesem ersten Arbeitstreffen hat schließlich dazu geführt, dass man sich zu einer nächsten ganztägigen Werkstatt im Herbst zu den Themen „Junge Menschen in der Region“ und „Integration“ fest verabredet hat.

Netzwerk-Projekte

Dort sollen dann konkrete Überlegungen für südwestfälische Netzwerk-Projekte entwickelt werden, die die Kraft der einzelnen LEADER-Regionen multiplizieren – denn zahlreiche Regionalmanager haben ähnliche Themen auf ihrer Agenda.

Mitdenken und weiterdenken

Diese nicht getrennt zu bearbeiten, sondern mit durchdachten Projektideen gemeinsam anzugehen, wäre ein mögliches Ergebnis der nächsten Werkstatt.

Zudem sind alle LEADER-Regionen im Mit- und Weiterdenken der Vision für Südwestfalen 2030 eingebunden.

 
 

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