Urkunden und Anerkennung

Landrat Frank Beckehoff mit den Siegern des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft".
Landrat Frank Beckehoff mit den Siegern des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft".
Foto: Nicole Voss

Kreis Olpe..  Die geschmückte Schützenhalle in Albaum bot am Mittwoch den würdigen Rahmen für die Ehrung der Sieger des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Die örtlichen Vereine sorgten durch ihre Vorbereitungen, die Bewirtung und die musikalische Gestaltung für einen perfekten Abend.

Diese Feierstunde hatte sich die anwesenden Delegationen der Siegerdörfer redlich verdient, hatten sie sich doch mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Mitbewohner auf den Wettbewerb vorbereitet.

Den ersten Platz in der Gruppe der Dörfer ab 501 Einwohner belegt Serkenrode, verbunden mit einem Preisgeld von 1 000 Euro. Sieger der Dörfer bis 500 Einwohner ist die Ortschaft Dumicke, die mit der gleichen Gratifikation belohnt wurde. Den zweiten Rang belegen Rehringhausen (Dörfer bis 500 Einwohner) und Helden (ab 501 Einwohner). Den Vertretern der Orte überreichte Landrat Frank Beckehoff jeweils 750 Euro. Dritte Plätze belegen Elben/Scheiderwald und Schliprüthen.

Die Kreisbewertungskommission unter Leitung des früheren leitenden Kreisbaudirektors Hans-Gerd Kraft hat Dumicke, Elben/Scheiderwald, Helden, Rehringhausen und Serkenrode für die Teilnahme am Landeswettbewerb vorgeschlagen. Zudem wurden 15 Sonderpreise an Albaum, Brachthausen, Deutmecke, Dörnscheid, Germinghausen, Hachen, Hillmicke, Mecklinghausen, Neuenkleusheim, Oberhundem, Oedingen, Rhode, Rhonard, Sporke/Hespecke und Silberg vergeben.

Landrat Frank Beckehoff hob hervor, dass der Wettbewerb mit 104 teilnehmenden Dörfern „erneut ein eindrucksvoller Beleg“ dafür sei, „dass es immer noch, oder vielleicht auch wieder mehr Menschen gibt, die Interesse an einer liebens- und lebenswerten Heimat haben; und die auch bereit sind, hierfür etwas zu leisten“.

Gemeinsinn und Ehrenamt wichtig

„Unsere Dörfer sind die Seele des ländlichen Raums“, so der Landrat, der den tatkräftigen Bürgern seinen Respekt und seine Anerkennung zollte. Viel Gutes sei zum Wohl der Dörfer verwirklicht worden und die gute Beteiligung zeige, dass etwas bewegt werde. Gemeinsinn und ehrenamtliche Arbeit seien keine leeren Worte, sondern die Grundlage für ein Zusammenleben auf dem Land.

Bürgermeister Andreas Reinery sagte, dass der Wettbewerb auch in der Gemeinde Kirchhundem eine gute Tradition genieße. Verwaltung und Politik mäßen dem Wettbewerb hohe Wertschätzung bei und die Orte würden bei den Vorbereitungen finanziell unterstützt. „Ihrem Engagement für die lebens- und liebenswürdige Zukunft unserer Orte gebührt besonderer Respekt, meine Anerkennung und mein herzlicher Dank.“

In den Fokus seines Vortrages stellte Dr. Lutz Wetzlar die Weichenstellung für die Zukunft: Gemeinschaftsleben stärken, Eigenverantwortung übernehmen, den demographischen Wandel gestalten und somit Perspektiven für die Zukunft schaffen. Das heiße aber auch, neue Wege des Zusammenlebens zu entwickeln und noch mehr Menschen an Projekten teilhaben zu lassen. Dr. Wetzlar riet zu verstärkter Kooperation unter den Dörfern und mahnte als Zukunftsaufgabe an, behinderte Menschen als Teil der Gesellschaft zu integrieren.

Das unterhaltsamen Rahmenprogramm gestalteten der Alphornbläserkreis Albaum, der Musikverein Albaum, Gaby Hildebrandt mit einem plattdeutschen Vortrag über die ehemalige Eisenbahnbrücke in Böminghausen sowie die Theatergruppe der kfd Albaum.

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