Toleranz, Offenheit und Menschlichkeit immer in den Mittelpunkt gestellt

Olpe..  Prof. Dr. Wolfgang Werner beging im Rahmen des Kinder- und Familiengottesdienstes in St. Martinus und einem anschließenden Empfang im Alten Pastorat sein 40-jähriges Priesterjubiläum.

Der Theologieprofessor, der an der Stiftung Universität Hildesheim lehrt, wurde 1948 in Berge, Kreis Unna, geboren, machte 1967 sein Abitur am Städtischen Gymnasium in Olpe und studierte Katholische Theologie in Paderborn und Freiburg. Am 1. Juni 1974 feierte er seine Primiz im Hohen Dom zu Paderborn. Nach der Seelsorge in Neheim-Hüsten und Gütersloh von 1974 bis 1978, seiner Promotion und später Habilitation wurde er 1989 an die Universität Hildesheim berufen.

Aktives Mitgestalten

In Olpe ist er auch heute kein Unbekannter. Seit Pfarrer Clemens Steiling in Olpe tätig ist (2001), hat er immer wieder ausgeholfen. Vor zwei Jahren verlegte Wolfgang Werner seinen Wohnsitz endgültig in die Stadt seiner Jugend, zog in sein Elternhaus in Lütringhausen und ist seitdem Subsidiar im Pastoralverbund Olpe-Biggesee.

„Die Öffnung der Welt als bleibende Aufgabe für die Christen, Toleranz, Offenheit, Menschlichkeit und Teilhabe im Gemeindeleben haben Sie immer in den Mittelpunkt gestellt“, sagte Ulrich Taube, Vorsitzender des Gesamtpfarrgemeinderates. Wolfgang Werner habe es sich nie im Elfenbeinturm gemütlich gemacht, sondern zum aktiven Mitgestalten aufgefordert und dies selbst gelebt. Leiten, lehren und heiligen als Aufgabe des Priesters erfülle er auf seine Weise. „Wir freuen uns, dass Sie in den 40 Jahren das umsetzen konnten, was Sie für sich aufgrund Ihrer Berufung, Ihres Studiums und Ihrer Lebenswege vorgenommen und geplant haben.“

 
 

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