Stadt würdigt ehrenamtliche Arbeit

Mitr kleinen Schuldern weist die Stadt Lennestadt auf den ehrenamtlichen Einsatz ihrer Bürgerinnen und Bürger hin
Mitr kleinen Schuldern weist die Stadt Lennestadt auf den ehrenamtlichen Einsatz ihrer Bürgerinnen und Bürger hin
Foto: WP
Bürger und Vereine haben in Lennestadt rund 50 Patenschaften für die Pflege und Betreuung öffentlicher Flächen übernommen. Ehrenamtlich. Die Stadt weist jetzt mit kleinen Schildern darauf hin.

Lennestadt..  Ehrenamt wird groß geschrieben in Lennestadt, Und so gibt es derzeit nicht weniger als 50 Fälle von Bürgerbeteiligung - meist sind es Privatpersonen - die öffentliche Flächen, Beete, Böschungen und Anlagen (in der Stadt gibt es insgesamt rund 90 Kinderspiel- und Bolzplätze) in ihrem Umfeld pflegen und dafür - je nach Arbeitsumfang - einen kleinen Anerkennungsbetrag erhalten oder sogar darauf verzichten.

Kleine Schilder

Als ein Bürger nach einem Besuch in Süddeutschland nach dortigem Vorbild der Stadt den Vorschlag unterbreitete, auf das besondere bürgerschaftliche Engagement mit einem kleinen Schild hinzuweisen, lief er damit im Lennestädter Rathaus offene Türen ein. Umgehend wurde ein kleine Tafel geschaffen, mit viel Grün, Stadtwappen und dem „Schatz im Sauserland“-Logo.

Exemplarisch wurden gestern die ersten Tafeln im Jammertal in Altenhundem aufgestellt. Hier zeigte Günter Wirth Bürgermeister Hundt und der Leiterin des Bürgerbüros Dorothee Sondermann die ehrenamtlichen Errungenschaften der Jammertäler. Etliche Sitzbänke am Weistebach unter der 100-jährigen Linde werden regelmäßig gepflegt, der Kinderspielplatz 6-9-mal pro Jahr gemäht, Brunnen und Wasserstellen angelegt. Hier werden Büsche beschnitten, dort kleinere Grünflächen betreut. Alles mit Unterstützung des städtischen Bauhofs. Der transportiert wie anderenorts auch größere Mengen an Baum- und Rasenschnitt ab, hilft bei der Neuanlage von Beeten und Pflanzungen.

Großer Anklang

Als kleine Anerkennung versteht auch Günter Wirth die Täfelchen. Dorothee Sondermann kann über die positive Resonanz auf die Aktion berichten: „Das kleine Schild hat sehr großen Anklang gefunden.“ Hundt: „Die ehrenamtliche Arbeit ist uns hoch willkommen. Die Areit in den Dörfer der Stadt ist von unserem Bauhof gar nicht mehr allein zu leisten. Die Stadt wird aber immer die Verkehrssicherungspflicht übernehmen.“ Die Jammertäler freut’s .- wie alle anderen Gesinnungsgenossen auch. Und vielleicht gibt’s im Stadtgebiet noch weitere Mitstreiter.

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