Spürnasen klären Diebstahl auf

Für jeden Teilnehmer und auch für die Zeugen, denen ein Dank von Bärbel und Franz-Theo Schulte galt, gab es einen „Spürnasenorden“ und als süßes Präsente gebackene Lupen der Bäckerei Poggel.
Für jeden Teilnehmer und auch für die Zeugen, denen ein Dank von Bärbel und Franz-Theo Schulte galt, gab es einen „Spürnasenorden“ und als süßes Präsente gebackene Lupen der Bäckerei Poggel.
Foto: WP
Ganz im Zeichen der Polizeiarbeit und einer Krimi-Lesung standen zwei Tage in der Grundschule in Würdinghausen. Die Dritt- und Viertklässler waren mit Feuereifer bei der Sache,

Würdinghausen..  Nanu, was war denn an der Grundschule Würdinghausen los? Ein rot-weißes Absperrband vor den geöffneten Fenstern in der unteren Etage deutete unwiderrruflich auf ein Verbrechen oder einen Einbruch. Und der Laptop des Schulleiters Franz-Theo Schulte war verschwunden?

Doch so ganz trauten die Kinder der 3. und 4. Klasse den Begebenheiten nicht. Sollte sich Theo Schulte einen Scherz mit ihnen erlaubt haben? Erst als ein Polizist am vermeintlichen Tatort auftauchte, war klar, hier ist was passiert. Der Polizist machte den Schülern klar, dass er viel Arbeit habe und den Dingen erst zu einem späteren Zeitpunkt auf den Grund gehen könne. Annette Weber, die just an diesem Morgen zu einer Krimilesung in der Schule war, sprang in die Bresche und versprach, die Aufklärungsarbeit gemeinsam mit den Schülern und den Lehrern zu übernehmen.

Herausforderung

Diese Herausforderung nahmen die Nachwuchs-Detektive nur allzu gerne an. Am Fenster wurden Spuren der Hände gesichert und die Fußabdrücke in Gips gefasst. Zwei spannende Tage hatten für die Schüler begonnen. Zum Abschluss des ersten Ermittlungstages erhielten die Dritt- und Viertkläßler als Hausaufgabe einen verschlüsselten Brief. Bei einem der Schüler schrillten alle Alarmglocken. Sollten sein Opa der Täter sein? Zeugen (Nachbarn) wurden vernommen und nach und nach kamen die Schüler dem Geschehen auf die Schliche. Im Verlauf der akribisch durchgeführten Ermittlungen stellte sich heraus, dass ein Nachbar den Laptop in Sicherheit gebracht hatte und nach seinem Kurzurlaub sofort für Aufklärung sorgte.

„Selbst einmal in einem Krimi mitgearbeitet zu haben, wer kann das schon von sich behaupten? Es ist zu befürchten, dass die Aufklärung ähnlich gelagerter Fälle im Kreis Olpe zunehmen wird. Anfragen für die Spürnasen liegen bereits vor“, scherte Theo Schulte.

Sürnasenorden

Apropos Spürnasen: Für jeden Teilnehmer und auch für die Zeugen, denen ein Dank von Bärbel und Franz-Theo Schulte galt, gab es einen „Spürnasenorden“ und als süßes Präsente gebackene Lupen der Bäckerei Poggel. Der Unterricht der besonderen wurde durch die finanzielle Unterstützung der Sparkasse ALK möglich. Selbst Autorin Annette Weber strahlte und sagte, dass sie einen derartigen „Unterricht“ noch nicht erlebt habe.

 
 

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