Spitzenwerte für das Städtische Gymnasium Lennestadt

Ein bestens eingespieltes Team am GymSL: v.l: stellv. Schulleiter Hubertus Schultze, Schulleiter Werner Hücking, Schülersprecherin Carina Duwe und Sebastian Heim (Vorsitzender des Lehrerrates
Ein bestens eingespieltes Team am GymSL: v.l: stellv. Schulleiter Hubertus Schultze, Schulleiter Werner Hücking, Schülersprecherin Carina Duwe und Sebastian Heim (Vorsitzender des Lehrerrates
Foto: WP
Die Freude unter Lehrern, Schülern, Eltern und dem Schulträger ist riesengroß: Bei der Schul-Qualitätsanalyse des Landes hat das Städtische Gymnasium Lennestadt Spitzenwerte erzielt, gehört zu den besten Gymnasien im Regierungsbezirk Arnsberg.

Lennestadt/Attendorn. Die Freude unter Lehrern, Schülern, Eltern und dem Schulträger ist riesengroß: Bei der Schul-Qualitätsanalyse des Landes hat das Städtische Gymnasium Lennestadt Spitzenwerte erzielt, gehört zu den besten Gymnasien im Regierungsbezirk Arnsberg.

Ein Kunststück, das Ende 2009 bereits dem Rivius-Gymnasium in Attendorn gelang. Die Anstrengungen auf dem Weg zu einer derartig guten Beurteilung sind immens. GymSL-Leiter Werner Hücking: „Die geringe Anmeldezahl von 72 Kindern im Jahre 2004 hat bei uns für den Impuls gesorgt, das Gymnasium konzeptionell weiter zu entwickeln und zu verbessern.“

Seit 4 Jahren leitet Hücking überaus erfolgreich die Geschicke der Schule.Der Naturwissenschaftler macht drei Dinge verantwortlich für die positive Entwicklung in den letzten Jahren: 1. eine kontinuierliche Schulentwicklung, 2. die Erneuerung und Integration des Kollegiums (von den derzeit 52 LehrerInnen haben in den letzten Jahren sage und schreibe 30 ihren Dienst in Lennestadt neu angetreten), und 3. die Aktivitäten des Schulträgers Stadt Lennestadt.

Der hat sich in den letzten Jahren die Sanierung und Modernisierung seiner Schule einiges kosten lassen. Bürgermeister Stefan Hundt: „In einigen Bereichen war ein Ausbau und eine Renovierung dringend nötig. Wie in allen anderen Schulgebäuden und städtischen Einrichtungen auch setzen wir auf eine intelligente und umweltfreundliche Energieversorgung.“

Die neuen Turnhalle samt Werkraum am Kunsttempel werde mit Erdwärme versorgt (ca. 1,6 Mio. Euro), Küche und Mensa (inkl. Wärmerückgewinnung) kosteten 300 000 Euro.

Hücking: „In den letzten Jahren wurden B- und C-Block runderneuert, im letzteren Smart-Boards installiert; eine Cafeteria eingerichtet, der Kunsttempel neu gestaltet, eine neue Turnhalle gebaut und die alte saniert, die Toilettenanlage im D-Block erneuert.“ Hundt: „Durch den Bau eines Blockheizkraftwerkes inklusive Pellet-Heizung wollen wir auch ganz gezielt für die jungen Schülergenerationen energetische Zeichen setzen. Zudem sollen die modernen Räume wie im Kunststempel verstärkt auch für die Erwachsenenbildung z.B. der VHS genutzt werden.“

Drei Monate vor dem Verfahrensbeginn kündigte das Regierungspräsidium seine Analyse am GymSL telefonisch an. Danach galt es im Zusammenspiel von Kollegium, Schüler- und Elternschaft, ein „Schulprogramm“ in 46 Dokumenten aufzustellen. Das wurde in Arnsberg von den Prüfern intensiv gesichtet, bevor diese die Schule vor Ort in Altenhundem unter die Lupe nahmen und die Theorie an der Praxis maßen. Umfangreiche Interviews mit Schülern, Sekretärin, Hausmeister und Schülern rundeten das Bild ab.

Das Ergebnis: Alle Beteiligten identifizieren sich sehr stark mit dem GymSL und seiner Arbeit, seiner konzeptionellen Vernetzung und seiner Innovationsfähigkeit.

 
 

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